Amalgam

Amalgam hat sich seit vielen Jahrzehnten bewährt und ist noch dazu preisgünstig. Die quecksilberhaltige Legierung hat aber nicht nur Befürworter. Auf dieser Seite finden Sie alles über den Zahnfüllstoff des 20. Jahrhunderts.


Die British Dental Association (BDA) macht sich für ein Phase-down bei Dentalamlagam stark – auch sie stellt sich somit gegen den von der EU vorgeschlagenen harten Ausstieg bis 2030.

Seit dem 1. Juli regeln neue Vorgaben die Indikationsstellung von Amalgam, seine Verwendung und die Entsorgung. Im Folgenden werden die Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis aus klinischer Sicht erläutert.

Amalgam darf laut EU-Verordnung ab Juli grundsätzlich nicht mehr für Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Frauen verwendet werden, meldet die KZBV.

Ab dem 1. Juli darf Dentalamalgam EU-weit bei Kindern unter 15 Jahren, Schwangeren und Stillenden nur noch in medizinischen Ausnahmefällen verwendet werden.

Gestern,17:30, Protest vor dem Büro der KZBV in Berlin: "Amalgam gehört nicht in den Mund!" Schade, dass wir Euch nicht die neue zm in die Hand drücken konnten - mit großer Story zu den neuen Amalgam-Regeln.

Das EU-Parlament hat es gestern beschlossen: die Verwendung von Quecksilber wird stark eingeschränkt. Ab Juli 2018 darf Amalgam nicht mehr bei Schwangeren und Kindern als Zahnfüllung verwendet werden.

Die Hysterie um Amalgam ist einer eher sachlichen Beurteilung gewichen. Dennoch befassen sich in der EU Gremien mit der Frage, ob Amalgam in der Gemeinschaft künftig noch verwendet werden darf.

Für einige EU-Politiker ist Amalgam immer noch gleich Quecksilber. Der Greifswalder Zahnmediziner Prof. Dr. Georg Meyer entlarvt die oftmals irrationale Diskussion und erzählt, was wirklich gefährlich ist.

Eine 57-jährige Patientin wurde beim niedergelassenen Zahnarzt mit einer anamnestisch neu aufgetretenen Pigmentierung im Bereich der Umschlagfalte in regio 27 vorstellig.

Ob Amalgam eine Gefahr für die Gesundheit darstellt, darüber streiten Wissenschaftler nach wie vor - auch auf dem diesjährigen FDI-Kongress in Neu Delhi. Wie die Dabatte ausging, erzählt Prof. Dr. Georg Meyer.