Datenschutz in der Zahnarztpraxis

Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist klar, dass Daten im Netz ein Sicherheitsrisiko darstellen. Hier finden Sie Tipps zur digitalen Selbstverteidigung. 


Termin-Management-Systeme sind praktisch, aber nicht ohne Tücken. Worauf Zahnarztpraxen beim Einsatz von Doctolib & Co. achten sollten, sagt der stellvertretende Berliner Datenschutzbeauftragte Volker Brozio.

Ein Patient fordert in Sachsen-Anhalt die kostenlose Herausgabe von Kopien seiner Patientenakte. Die Zahnärztin will sich die Arbeit nur gegen Kostenerstattung machen. Den Streit soll nun der EuGH klären.

Doctolib erhielt im Sommer die Datenschutz-Negativauszeichnung Big Brother Award 2021 und wird aktuell als einziges Unternehmen seiner Branche von der Berliner Datenschutzbeauftragten überprüft.

Bei mehr als der Hälfte der Deutschen ist das Vertrauen in digitale Gesundheitsdienste gestiegen: Sie haben keine Bedenken mehr, dass Gesundheitsdaten nur unzureichend vor Dritten geschützt sein könnten.

Die DSGVO feiert ihren dritten Geburtstag. Experten fordern eine Novelle der Verordnung und kritisieren die mangelnde Durchsetzung. Gleichzeitig steigt die Zahl der verhängten Bußgelder – auch in Deutschland.

Die elektronische Patientenakte der BARMER, steht ab 1. Januar allen Versicherten der Kasse zur Verfügung. Sie erlaubt eine individuelle Datenkontrolle, einen Medikationsplaner und die Einsicht in Arztbriefe.

Im digitalen Zeitalter sind Daten die unverzichtbarste aller Zutaten. Einige Experten bezeichnen personenbezogene Daten deshalb als das neue Öl beziehungsweise Gold des 21. Jahrhunderts.

Daten und Team – dieses Thema wird aus meiner Sicht in der Zahnarztpraxis sträflich vernachlässigt. Fehlen entsprechende Mitarbeiter- und Teamcoachings, wird das vom Gesetzgeber sanktioniert. Seit dem...

Ich möchte Ihre Gedanken nutzen und in dieser und den zwei kommenden Kolumnen auf meine gesammelten Leserfragen zum Thema Datenschutz in der Dentalbranche eingehen.

18 Millionen betrügerische E-Mails pro Tag erhalten allein Nutzer von Gmail, meldet Google – und mahnt zur Vorsicht bei angeblichen E-Mails der WHO, staatlicher Stellen oder des eigenen System-Administrators.