Telematik-Infrastruktur


Ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen hat schon einmal per Video-Sprechstunde mit einem Arzt oder einer Ärztin gesprochen. Das zeigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

Im zweiten Quartal 2022 waren rund 96 Prozent der Hausarztpraxen an die TI angeschlossen. Allerdings beklagt jede zweite mindestens einmal wöchentlich technische Fehler. Das ergab eine McKinsey-Analyse.

Anlässlich der geplanten künftigen Finanzierung der Telematikinfrastruktur (TI) hat die KZBV massive Kritik an dem gänzlich unabgestimmten Vorgehen des Bundesministeriums für Gesundheit geübt.

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) bringt den Praxen hohen bürokratischen Mehraufwand. Das zeigt der neue Bürokratieindex der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Die Gesellschafter der gematik haben die Umsetzung der Funktion „Einlösen ohne Anmeldung“ in der E-Rezept-App beschlossen. Damit soll die Akzeptanz des E-Rezepts und der App gesteigert werden.

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll noch in dieser Legislaturperiode im „Opt-out”-Verfahren eingeführt werden. Das hat die Gesellschafterversammlung der gematik gestern beschlossen.

Der Zugang zum E-Rezept sollte für Patienten vor allem niedrigschwellig sein. Doch anders als bisher geplant, ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als Einlöseweg für elektronische Rezepte nun vom Tisch.

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat die Klage eines Arztes abgewiesen, der von seiner KV die komplette Er­stattung der Kosten beim Betrieb des Konnektors für die Telematikinfrastruktur verlangt hatte.

Die Vorstände der KBV und die für IT verantwortlichen Vor­stände der 17 KVen haben in einer Erklärung ein Machtwort von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach beim geplanten Konnektor-Austausch gefordert.

Bis Ende 2024 müssen laut gematik 130.000 TI-Konnektoren ausgetauscht werden. Der Chaos Computer Club hält die die 300 Millionen Euro teure Maßnahme für unnötig: "Sinnloser Aufwand, tonnenweise Elektroschrott!"