Anstellung

Versorgung einer Hundebissverletzung

Schnabel et al.

Abbildung 1: Klinisches Bild der Weichteilverletzungen im Bereich der rechten Wange, des rechten Mundwinkels und der Unterlippe Schnabel et al.
Abbildung 2: Klinisches Bild der Weichteilverletzungen im Bereich der rechten Wange, des rechten Mundwinkels und der Unterlippe Schnabel et al.
Abbildung 3: Klinisches Bild nach vollständiger Abheilung der Weichteilverletzungen in der Seitenansicht. Schnabel et al.
Klinisches Bild nach vollständiger Abteilung der Weichteilverletzungen frontal. Schnabel et al.

Versorgung der Verletzungen

Nach sorgfältiger Wundreinigung und Spülung der Weichteilwunden erfolgten zunächst die exakte Frakturreposition und die Osteosynthese des rechten Jochbeins mittels Mikroplatten. Die Fraktur im Bereich des rechten Jochbogens wurde nach Reposition mit Fadencerclagen und nicht durch Osteosyntheseplatten fixiert, um eine Schädigung des N. facialis bei der späteren Metallentfernung zu vermeiden.

Anschließend wurde der Musculus masseter am Periost über dem Jochbogen refixiert und es erfolgte die Wundversorgung der enoralen Weichteilverletzungen. In der Wunde des rechten Mundwinkels, die bis weit in die rechte Wange reichte, fand sich der luxierte Zahn 71. Eine Replantation des Zahnes 71 war nicht indiziert.

Danach wurden die extraoralen Wunden schichtweise durch das Einlegen von Wunddrainagen verschlossen. Perioperativ wurde bereits mit einer hochdosierten intravenösen Antibiose begonnen.

Postoperative Therapie

Die perioperativ angesetzte hochdosierte intravenöse Antibiose wurde weitergeführt. Postoperativ erfolgte die konsiliarische Vorstellung des Kindes in der Augenklinik, um eine Bulbusverletzung auszuschließen, die nicht bestätigt wurde. Das Kind wurde für zwei Tage intensivmedizinisch überwacht und dann auf die Normalstation der Kinderklinik verlegt.

Zur Reduktion der Narbenbildung wurde nach vier postoperativen Tagen eine Silikonfolie aufgelagert. Nach acht postoperativen Tagen konnte das Kind nach Entfernung der Wunddrainagen und der Wundfäden mit stabilen Wundverhältnissen in die ambulante Nachsorge entlassen werden. 

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