Assistenz

Eine stomatologische Safari

Franziska Sitter

Behandlung nur gegen Bargeld

Die Dichte der zahnmedizinischen Versorgung in Kenia ist sehr gering, der Versorgungsgrad der Bevölkerung schlecht. Oft müssen die Patienten einen weiten Weg auf sich nehmen, um zu einem Zahnarzt zu kommen. Alle Behandlungen müssen komplett privat bezahlt werden, da es keine gesetzlich-verpflichtende Krankenversicherung gibt. Und Zahnbehandlungen sind für die Bevölkerung teuer.

Meistens kommen die Patienten erst, wenn die Schmerzen schon sehr stark und die Zähne nicht mehr erhaltungswürdig sind. Oft wird sich daher für die günstigste Variante - eine Extraktion - entschieden.

Dominik stellt in seinem Labor Total- und Klammerprothesen her. Er ist für die Entwicklung der Röntgenfilme zuständig. | Franziska Sitter

Die Organisation betreibt insgesamt elf Zahnstationen in den Slums der Großstädte Nairobi, Nakuru und Kisumu sowie in den ländlichen Regionen Westkenias - unter anderem in Asumbi, Kisii, Kamplomboi und Nyabondo, wo auch die erste Zahnstation der Organisation steht.

Die Station ist an das St. Josephs Hospital angegliedert. Das Dorf liegt etwa 40 Kilometer südöstlich vom Viktoriasee im Westen Kenias. Alle Zahnstationen sind an Krankenhäuser oder Konvente angegliedert, die von Schwestern des Franziskanerordens betrieben werden.

Absauganlage aus einem Kärcher-Sauger

Alle Zahnstationen sind mit neuen luftgesteuerten Behandlungseinheiten brasilianischer Herkunft ausgestattet. Die Zahnstation in Nyabondo besteht aus zwei Einheiten. Die Helfer bringen regelmäßig neue Materialien mit, so dass zum Beispiel Instrumente, Füllungs- und Naht-, und Verbrauchsmaterialien immer auf dem neusten Stand sind. Trotzdem fehlt es regelmäßig an Kanülen und Articain.

Felix, Nicolas und Franziska stehen vor der Zahnstation in Nyabondo und warten auf den Fahrer, der sie zur Schule bringt. | Franziska Sitter

Da bis dato in einer der beiden Einheiten keine Absauganlage integriert war, bauten die Helfer aus einer Rohrkonstruktion und einem Kärcher-Sauger eine einfache und gut funktionierende Variante. Diese selbst gebaute Konstruktion soll nun für die übrigen Zahnstationen nachgerüstet werden, die nicht über eine integrierte Absauganlage verfügen.

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