Assistenz

Eine stomatologische Safari

Franziska Sitter

Ein Meister der Extraktion

In Nyabondo arbeiten Nicolas (Oral Health-Officer), Caren (Helferin) und Dominic (Zahntechniker). Die Ausbildung zum Oral Health-Officer dauert in Kenia drei Jahre und erlaubt es, alle Behandlungen durchzuführen, die auch ein Zahnarzt macht. Auch wenn die Ausbildung in vielen Belangen deutlich weniger fundiert ist als ein Zahnmedizinstudium, war Nicolas ein Meister der Extraktion. Die Zahnärzte unterstützten ihn, indem sie ihm Hilfestellungen und Tipps bei der Anästhesie, Wurzelkanalbehandlungen und Kunststofffüllungen gaben.

Nicolas ist eins der Waisenkinder aus dem Waisenprojekt von Dentists for Africa. Seine Ausbildung zum Oral Health-Officer wurde vom Verein bezahlt. Als Gegenleistung verpflichtete sich Nicolas für fünf Jahre in der Zahnstation im St. Josephs Hospital zu arbeiten. Ein Problem in Kenia ist, dass in staatlichen Einrichtungen bis zu 50 Prozent mehr Gehalt bei kürzeren Arbeitszeiten gezahlt wird. Auf diese Weise geht den nichtstaatlichen Einrichtungen qualifiziertes Personal verloren.

Wenige Meter hinter der Zahnstation liegt das Zahntechniklabor, in dem Dominic arbeitet. Er ist etwa 40 Jahre alt, hat vier Kinder und ist in der Einrichtung seit Gründung der Station. In seinem luftig-hellen Labor mit den nötigsten Gerätschaften ist er neben der Herstellung von Total- und Klammerprothesen auch für die Entwicklung der Röntgenfilme zuständig. Dazu dient eine schwarze Holzbox mit lichtdichten Eingriffen für die Hände. Die Entwicklung der Filme erfolgt blind.

Prophylaxe-Vortrag in vier Sprachen

Eine der Hauptaufgaben des Aufenthaltes war die Untersuchung der Schüler an den Primary Schools in der näheren Umgebung. Das Team besuchte fünf Schulen. Pro Schule mussten knapp 300 Schüler untersucht werden. Die assistierenden Krankenschwestern notierten die Namen der Schüler und die jeweilige Behandlungsbedürftigkeit. Die Kosten für die Behandlung der Schüler und der Lehrer trug der Verein.

Bevor die Untersuchung der Schüler und Lehrer stattfand, hielt Dominic einen 20-minütigen Vortrag zum Thema Zahnpflege. Da die Kinder der Schulen meist verschiedenen Stämmen angehören, war der Vortrag eine Mischung aus vier verschieden Sprachen.

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