Assistenz

Mission Mittelmeer

Holzboot mit Flüchtlingen Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen
Beiboot von "Ärzte ohne Grenzen" Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen
Kind mit Mutter Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen
leeres Flüchtlingsboot Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen
Das medizinische Team: der Arzt Simon Bryant, ... Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen
... die Ärztin Dr. Erna Rijnierse, ... Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen
... und die Krankenpflegerin Mary-Jo Frawley Ikraam N´gadi/Ärzte ohne Grenzen

Die erste gute Nacht seit langem

Mehrere Rettungsaktionen hat das Team der „Phoenix“ schon hinter sich. Am 3. Mai konnten 369 Flüchtlinge, die auf einem nicht mehr seetüchtigen Holzboot unterwegs waren, in Sicherheit gebracht werden - darunter schwangere Frauen und ungefähr 45 Kinder, auch Babys. In das Gefährt war bereits Wasser gelaufen, Panik breitete sich aus. Am nächsten Morgen wurden 104 Menschen aus einem Schlauchboot aufgenommen und für die weitere Überfahrt auf ein Handelsschiff gebracht.

Insgesamt nahm das Nothilfeschiff in der ersten Woche 591 Menschen auf und beteiligte sich an der Bergung von 101 weiteren Personen. Nach ihrer ersten Nacht auf der „Phoenix“ erklärten viele der Migranten, sie hätten seit langer Zeit wieder einmal gut geschlafen, wie Erna Rijnierse berichtet. Oft haben die Flüchtlinge das Gefühl, ihnen wurde ein neues Leben geschenkt. Und Simon Bryant erinnert sich an eine Frau aus Somalia, die aus ihrer Zeit in Libyen immer noch eine Kugel im Bauch stecken hatte.

Warum helfen?

Für den 56-jährigen Arzt ist es der erste Einsatz mit „Ärzte ohne Grenzen“. „Warum bin ich hier?“, fragt sich Bryant und sagt über die Bootsflüchtlinge: „Es geht nicht nur darum, sie einfach vor Dehydration, Unterkühlung oder Ertrinken zu retten, sondern darum, unsere Menschlichkeit zu teilen, Zeuge ihrer emotionalen Wunden zu werden und ihre Geschichten zu hören.“ Auf den lebensgefährlichen Weg nach Europa machen sich jene, die bei der „Geburtslotterie“ verloren haben, so der Mediziner. „Sie haben Geschichten, die dir das Herz brechen können. Und manche sind meine Helden.“

Überall im Land helfen Zahnärzte den ankommenden Flüchtlingen, vielfach ehrenamtlich. Doch wie kommuniziert man mit den Patienten, wie wird abgerechnet? Hier finden Sie Tipps für die Praxis.

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