Kinderzahnheilkunde: Kommunikation ist fast alles

Sprechen Sie Kind?

Wer sich auf Kinderzahnheilkunde spezialisieren möchte, strebt eine lohnende und befriedigende Tätigkeit an, muss aber auch mit speziellen Herausforderungen und einigen Vorurteilen rechnen.

"Mit Kommunikation steht und fällt alles, und das gilt auch für das Kind. Der Unterschied ist, dass ich eine andere Technik einsetze, und dafür muss ich den Patienten verstehen." andresr/istockphoto

Die besondere kommunikative Herausforderung, die der Arbeit mit Kindern eigen ist, mag manchen Zahnmediziner auf der Suche nach einem Tätigkeitsschwerpunkt schon im Vorfeld entmutigen. Nicht zuletzt ist es nicht jedermanns Sache, sich auf die gedankliche und sprachliche Ebene eines kleinen Kindes zu begeben, doch Kommunikation ist das A und O der Arbeit mit Kindern auf dem Behandlungsstuhl. Zahnärztin Eva-Marie Müller hat in ihrem 2016 erschienenen Ratgeber „Sprechen Sie schon Kind?“ ihre persönliche Erfahrungen auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde zusammengefasst und weiß auch im Interview jungen Zahnärzten mit erprobten Ratschlägen den zahnärztlichen Alltag zu erleichtern.

Im vergangenen Jahr wurde dein Buch veröffentlicht, zurzeit bereitest du dich gerade auf die Niederlassung vor. Wie ist dein zahnmedizinischer Werdegang — speziell im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern — bis jetzt verlaufen?

Eva-Maria Müller, Autorin von "Sprechen Sie schon Kind?" bereitet ihre Niederlassung vor. | privat

Eva-Marie Müller: Nach meinem Examen, das ich 2009 in Münster abgelegt habe, habe ich zunächst Erfahrungen in Praxen in Kassel und Münster gesammelt; die letzten fünf Jahre war ich in einer Münchner Zahnarztpraxis angestellt. Schon während meiner Tätigkeit in einer allgemeinzahnärztlichen Praxis in Kassel kam ich häufig in Kontakt mit sehr jungen Patienten, die dort zum Teil unter Sedierung beziehungsweise Intubationsnarkose behandelt wurden.

Auch in meiner anschließenden Zeit in Münster war ein großer Teil meiner Patienten Kinder. Auf Sedierungs- und Narkosemaßnahmen wurde dort verzichtet, was mir sehr viel besser gefiel. Zuletzt in München ging die Zahl meiner Kinderbehandlungen zurück, denn in der Nähe hatte gerade eine große, reine „Kinderzahnarztpraxis“ eröffnet, als ich dort anfing.

Mit den Kindern, die weiterhin in unsere Praxis kamen, habe ich sehr gerne gearbeitet. Ich hatte das Glück, dass sich diese fast ausschließlich kooperativ und behandlungsfähig zeigten. Eltern können ihre Kinder gewöhnlich gut einschätzen, und häufig wandten sich die eher schwierigen Fälle an die Kinderzahnheilpraxis. Diejenigen Eltern, die sich ganz bewusst für uns entschieden, sahen ihr Kind der Atmosphäre und Behandlung in einer allgemeinzahnärztlichen Praxis gewachsen. Mit diesen Kindern hatte ich es meist leicht und konnte auch interessante Erfahrungen im Umgang mit den kleinen Patienten sammeln.

Es war also nicht so, dass du frisch examiniert schon wusstest, dass du hauptsächlich mit Kindern arbeiten wolltest?

Absolut nicht! Mein Fokus liegt seit jeher klar auf der Endodontie und CAD/CAM. Was die Kinderzahnheilkunde angeht, kam über meine Tätigkeit als Messehostess der Kontakt zu einer Fortbildungsakademie zustande, die einen Kinderprophylaxekurs in ihr Portfolio aufnehmen wollte. Diesen Kurs haben wir gemeinsam auf den Weg gebracht, und kurz darauf erhielt ich die Anfrage, auch ein Buch zu dem Thema zu verfassen. Da ich bis dato keine Erfahrung als Buchautorin hatte, entstand es in Zusammenarbeit mit  der Fachjournalistin Yvonne Hasslinger und gab mir Gelegenheit, alle Gedanken und Ideen, die ich im Lauf der Jahre gesammelt hatte, aufs Papier zu bringen.

Wie bist du an der Uni auf die Arbeit mit Kindern vorbereitet worden? Konntest du zu Anfang auf irgendwelche Kenntnisse aus dem Studium zurückgreifen?

Gar nicht! Während meines Studiums in Münster war es im Gegenteil sogar so, dass uns „der besondere Patient“, das Kind, regelrecht verboten war. Was ich damals wusste, und fast alles, was ich heute weiß, habe ich mir intuitiv durch Erfahrung angeeignet. Intuition allerdings ist ein ganz wichtiger Punkt: Nicht jeder „kann Kinder“. Mir war das gegeben, ich trage die Lust und Liebe dazu in mir. Doch genau deswegen bin ich der Meinung, man muss keine Kinder behandeln und sollte sich auch nicht dazu zwingen. Kindern kann man nichts vorspielen, sie glauben dir nichts, von dem du nicht selbst überzeugt bist. Als Voraussetzung für die Arbeit mit Kindern sollte man die Liebe dazu mitbringen, das halte ich für extrem wichtig.

Warum, glaubst du, ist der Informationsstand im Bereich Kinderzahnheilkunde so schlecht?

Meiner Meinung nach liegt es zum großen Teil daran, dass gegenüber der Kinderbehandlung große Vorurteile bestehen. Sie wird vielleicht nicht immer als selbstverständlicher wichtiger Bestandteil der Zahnmedizin betrachtet. Der Trend der reinen Kinderbehandlung in speziellen Praxen kommt ursprünglich aus den USA.

Dr. Cheryll Butz, heute verheiratet als Dr. von Unruh, hat nach ihrer Qualifizierung in den USA 1990 Deutschlands erste Praxis für Kinderzahnheilkunde in München eröffnet. Ihre ehemalige Schülerin Dr. Tania Rohloff, ebenfalls in den USA ausgebildet, folgte ihrem Beispiel später mit ihrer Kinderpraxis in Hamburg. Heute gibt es natürlich einige mehr, die häufig von Zahnärztinnen geführt werden.

Ich glaube, nicht allen Leute ist bewusst, welchen Anteil die Kommunikation an einer erfolgreichen Kinderbehandlung trägt. Denn erst durch sie schaffe ich die Grundvoraussetzungen, mein erlerntes Können und Wissen am Kind auch anzuwenden.

Also ist Kommunikation die größere Herausforderung gegenüber dem fachlichen Aspekt?

Ich halte Kommunikation nicht für eine besondere Herausforderung, man muss sich aber damit befassen. Mit Kommunikation steht und fällt alles, und das gilt auch für das Kind. Der Unterschied ist, dass ich eine andere Technik einsetze, und dafür muss ich den Patienten verstehen. Ich muss wissen, mit wem ich es zu tun habe, wie mein Gegenüber denkt und fühlt. Das ist vor allem bezogen auf den Entwicklungsstand und das Alter unterschiedlich. Wenn ich das verstanden habe, kann ich entsprechend agieren.

Wie unterscheidet sich die Vorgehensweise bei einer Kinderbehandlung vom Ablauf bei der Behandlung eines Erwachsenen? 

Zunächst einmal zeichnet sich eine Kinderbehandlung durch ihre kürzere Dauer aus. Die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern und damit die Möglichkeiten ihrer Behandlung sind begrenzt. Das Konzept muss daher grundsätzlich eine schnellere Zahnmedizin vorsehen.

Bei einem vierjährigen Kind mit einer Konzentrationsspanne von bis zu acht Minuten sollte eine Füllung in einer entsprechend kurzen Phase und damit viel schneller als üblich gelegt werden. Das spart sehr viel Zeit. Natürlich muss dabei jeder Schritt sitzen, die Behandlung von A bis Z geplant sein. Wichtig ist allerdings auch zu wissen, wann Schluss ist, sollte der kleine Patient nicht mitarbeiten.

Meine Empfehlung lautet, sich vorher ein gut durchdachtes Konzept zurechtzulegen, das diesen Fall berücksichtigt und festlegt, wie viel Zeit man einem Kind gibt, wie viele Sitzungen man ihm einräumt, bevor man die Behandlung abbricht. Dieser Schritt muss nicht von Dauer sein, so manches Kind, das heute noch nicht behandlungswillig ist, kann zu einem späteren Zeitpunkt zum Partner werden.

Doch ist die feste Zeitspanne, die das Konzept für die Behandlung vorsieht, überschritten, muss die Behandlung für dieses eine Mal abgebrochen und je nach Fall ein zweiter, höchstens aber ein dritter Termin vereinbart werden. Wenn das Konzept außerdem umfasst, welche Leistungen angeboten werden und wie die Arbeitsschritte aussehen, hat man einen festen Handlungsrahmen, der einem hilft, in unvorhergesehenen Situationen zu reagieren.

Gibt es neben der kürzeren Behandlungszeit weitere Vorteile? 

Ein wesentlicher Punkt ist die Nachhaltigkeit. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein Kind, das gerne in die Praxis kommt, beim nächsten Mal vielleicht Mutter oder Vater als Patienten mitbringt. Konkret gesagt, bindet man über das Kind die Eltern an sich. Und auch das Kind selbst wird möglicherweise als erwachsener Patient bleiben. Sogar nach Unterbrechungen, wie etwa während der Ausbildung, kommt ein Kind mit der Rückkehr an seinen Wohnort meist auch zu seinem Zahnarzt zurück, wenn das Vertrauen, die Basis gestimmt hat. Kleine Patienten sind die großen Patienten von morgen. 

Wodurch kann man es sich mit einem Kind gleich zu Anfang richtig verderben, welche kommunikativen Fehler kann man begehen?

Verderben kann man es sich zum Beispiel, indem man mit großen Schritten auf ein kleines Kind zugeht. Dadurch dringt man zu schnell in seinen Privatbereich ein, und in diesem Moment hat das Kind dann nur noch Flucht im Kopf. Das wäre ein Kardinalfehler.

Besser ist, die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken, zum Beispiel auf den Stoffhasen, den das Kind vielleicht im Arm trägt. Dazu hält man erst einmal Abstand und geht auf gleiche Augenhöhe. Dann folgt die Begrüßung: „Schön, dass du da bist. Wen hast du denn da mitgebracht?“ Damit schafft man eine positive Atmosphäre und lenkt die Aufmerksamkeit vom Kind auf das Stofftier. Dieses Verhalten ist eigentlich naheliegend und die meisten Menschen folgen ihm instinktiv, im hektischen Praxisalltag wird es aber schnell vergessen, man eilt auf das Kind zu und löst so dessen Fluchtreflex aus. 

Kommunikation mit den kleinen Patienten ist das A und O. | Copyright: Maica/istockphoto

Hilft es, Kindern gegenüber eine spezielle Sprache einzusetzen?

Altersgerecht eingesetzt auf jeden Fall, zum Beispiel um Fachbegriffe verständlich zu umschreiben: Der Aufbisskeil wird zum Zahnsessel, die Intraoralkamera zum Zahnfernsehen. Je nach Alter des Kindes kommt mit dem Pulverstrahlgerät die Monsterschleimspritzpistole für einen siebenjährigen Jungen, der Feenstaub für das kleinere Mädchen zum Einsatz.

„Altersgerecht“ ist hier das Schlüsselwort — nicht alle Kinder sind gleich, und je nach Entwicklungshorizont kann man sich damit auch sehr in die Nesseln setzen. Eine gute Idee ist es, die Eltern-Kind-Beziehung zu beobachten, dadurch kann man relativ schnell herausfinden, wie man das Kind anspricht.

Ein Pauschalrezept gibt es also nicht, doch man kann trainieren, sich sein Gegenüber anzuschauen und sich in seine Perspektive begeben. Sicherlich läuft man auch manchmal ins offene Messer und es gibt Kinder, bei denen man nur frustriert den Raum verlassen kann. Das habe ich am Anfang in meinem zweiten Monat als Assistenzzahnärztin selbst erlebt. Bei einem Kind, das sich furchtbar aufführte, schrie und tobte, mit dem ich gar nicht zurechtkam und dessen Mutter dann zu allem Überfluss selbst noch in Tränen ausbrach, habe ich meinen Chef dazu geholt.

Es stellte sich heraus, dass hier schon im Vorfeld ein sehr schwieriges Mutter-Kind-Verhältnis vorlag und die Mutter völlig überfordert war. Einen jungen Zahnarzt kann ein derartiger Vorfall völlig demotivieren und noch tage- oder wochenlang beschäftigen. Mit heutiger Erfahrung würde ich anders mit der Situation umgehen, die Eltern und das Kind anders managen und konsequenter handeln, aber Konsequenz kommt auch erst mit der Erfahrung.

Stichwort Eltern: Die hat man bei der Arbeit mit Kindern — zumindest bis zu einem gewissen Alter — fast immer dabei. Also noch eine weitere Herausforderung?

Oft kann man potenzielle Minenfelder entschärfen, indem man der Situation frühzeitig, schon vor dem Zahnarztbesuch, begegnet – beispielsweise bei der Anmeldung oder auf der Praxishomepage Infomaterial zur Verfügung stellt. Ein Ratschlag im Eltern-Infoblatt könnte zum Beispiel lauten: Erzählen Sie Ihrem Kind nicht, wie schmerzhaft Ihre eigene letzte Behandlung war, aber auch nicht, dass es „gar nicht weh tut“.

Ihre Praxismitarbeiterin könnte die Eltern bei der Vorstellung fragen, wie sie ihr eigenes Kind einschätzen: „Glauben Sie, dass es besser ist, wenn Ihr Kind mit Ihnen zusammen in die Behandlung geht, oder ist es schon so selbstständig, dass es sich wohler fühlen würde, wenn es allein ins Zimmer kommt?“

Die meisten Eltern werden bereitwillig Auskunft geben, und neben einer wertvollen Planungshilfe bekommt man „zwischen den Zeilen“ Auskunft über Kind, Eltern und ihr Verhältnis zueinander. Sind die Eltern im Behandlungszimmer, haben sie im Idealfall das Infoblatt gelesen und wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Sie unterbrechen nicht, man kann die Behandlung leiten und alles verläuft hoffentlich nach Plan.

Andere dagegen versuchen die Kontrolle zu übernehmen, stehen während der Behandlung auf, wissen alles besser — in diesem Fall kann man oft nur noch abbrechen, das Kind aufrecht hinsetzen und mit den Eltern reden. Im schlimmsten Fall kann die Behandlung nicht weitergeführt werden, und man muss einen neuen Termin vereinbaren.

Eltern sollte man immer dazu anhalten, sich während der Behandlung nicht aktiv einzumischen, es sei denn, aus der Interaktion zwischen Eltern und Kind spricht deutlich, dass das Kind selbst zum Beispiel auf dem Schoß der Mutter sitzen will oder ihre Hand braucht. Das Verhalten des Kindes kann eine große Hilfestellung geben. Auch hier gilt wieder: immer erst die Eltern-Kind-Beziehung ansehen.

Natürlich hängt es vom Alter des Kindes ab. Bis zu einem Alter von vier oder fünf Jahren werden die Eltern relativ oft mit im Zimmer sein, in dieser Altersgruppe suchen sie aber meist auch Hilfe und sind eher bereit, sie anzunehmen. Zwei- bis Vierjährige bezeichnet man im Fachjargon als „präkooperativ“, das heißt, dass sie sich nur eingeschränkt verständigen können und deshalb je nach Entwicklungsstand die Eltern noch stark in die Kommunikation mit einbezogen werden müssen. Erst ab etwa vier Jahren werden Kinder kooperativer und kommunikationsfähiger, und ab dem Vorschul- bis Grundschulalter kommunizieren Kinder weitgehend unabhängig von den Eltern.

Manchmal hilft es auch, die Konstellationen zu verändern. Hier ein Beispiel: Gelegentlich führen sich Kinder auf wie kleine Paschas oder Prinzessinnen und lassen sich von ihren Müttern nichts sagen. Kommen dieselben Kinder beim nächsten Termin zum Beispiel mit ihrem Vater, kann es sein, dass die Behandlung erstaunlicherweise plötzlich völlig ruhig und problemlos verläuft.

Wie geht man mit Eltern um, die sich zu sehr in die Behandlung einmischen? 

Da hilft meist nur der konsequente Behandlungsabbruch. In meiner Praxis bekommen alle Kinder zum Abschied eine kleine Belohnung — auch die, die ich wegen Einmischung der Eltern nicht behandeln konnte. Ich vereinbare mit dem Kind, dass wir uns wiedersehen, und nachdem es mit dem Personal das Zimmer verlassen hat, um sich sein Geschenk auszuwählen, suche ich das Gespräch mit den Eltern. Ich erkläre ihnen unser Konzept und mache deutlich, dass sie mich darin gerade leider nicht unterstützt haben. Natürlich mache ich mir damit nicht alle Eltern zum Freund, doch dieser Schritt ist wichtig, um wirtschaftlich arbeiten zu können.

Zu guter Letzt: Welche fünf Tipps zur Arbeit mit Kindern würdest du einem jungen Kollegen geben?

1. Mach dich fachlich absolut fit. Bei der Behandlung von Kindern sollte jeder Handgriff sitzen, der enge zeitliche Rahmen bestimmt den Ablauf. Zu wissen, was man tut, routiniert zu handeln, ist in der Gegenwart von Kindern besonders wichtig, denn sie spüren jede Unsicherheit sofort. Auf keinen Fall Hektik, sondern fließende, knappe Bewegungen mit den Instrumenten. Das gilt auch für dein Team.

2. Schaffe optimale Bedingungen für das Kind. Die Instrumente sind nie im Blickfeld, sondern werden hinter dem Behandlungsstuhl platziert; alles, was man braucht, kommt immer von hinten. Sieh dir die Praxis aus der Perspektive des Kindes an, von der Tür bis zum Behandlungsraum. Was wirkt bedrohlich, etwa spitze Gegenstände oder gar Spuren der letzten Behandlung, die nicht weggeräumt wurden? 

3. Während die Behandlung selbst so knapp und präzise wie möglich durchgeführt werden sollte, nimm dir trotzdem Zeit für Erklärungen und zeige dem Kind spielerisch, was du vorhast — wenn es das möchte. Nur lass es nicht ausarten und gehe zügig zum nächsten Punkt, der eigentlichen Behandlung, über. Gerade Schulkinder wollen alles genau wissen. Die meisten sind ehrlich interessiert, bei manchen verbirgt sich hinter endlosen Fragen aber auch Angst. Kannst du die Angst nicht mit dem Kind zusammen in der Sitzung managen, bleiben dir manchmal nur der Abbruch und ein neuer Termin.

4. Informiere die Eltern proaktiv vor und nach der Behandlung. Mach dir aber auch Gedanken darüber, wie es weitergeht, falls die Zusammenarbeit mit dem Kind nicht funktionieren sollte. Wohin kannst du das Kind überweisen, welche (Kinderzahnarzt-)Praxis kommt infrage, die eventuell Lachgassedierung anbietet? Wenn für dich alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, muss es einen neuen Ansprechpartner geben. Lass die Eltern niemals im Regen stehen! 

5. Wenn du der Meinung bist, du kannst nicht mit Kindern, lass es dir nicht aufzwingen, denn dann wird es nicht funktionieren. Häufig ist es so, dass gerade auf einen jungen Zahnarzt die kleinen Patienten „abgeschoben“ werden. Das ist in meinen Augen nicht in Ordnung. Wenn du an der Arbeit mit Kindern keinen Spaß hast, sprich dies an. Doch auch, wenn du gerne mit Kindern arbeitest, wird nicht immer alles glattgehen. Stress dich nicht zu sehr, geh nicht bis ans Äußerste und sei konsequent. Vor allem aber bleib authentisch! Ein Kind kannst du nicht anlügen. Selbst wenn du nichts sagst, verrät deine Körpersprache immer noch mehr, als du vielleicht beabsichtigst.

Neben allen Ratschlägen und eigenen Erfahrungen, die du im Lauf der Zeit sammelst, gilt aber allem eines: Das Lächeln und Lachen sind deine stärkste Waffe!

745110748801748802748803745111 745112 757467
preload image 1preload image 2preload image 3preload image 4preload image 5preload image 6preload image 7preload image 8preload image 9preload image 10preload image 11preload image 12preload image 13preload image 14preload image 15preload image 16preload image 17preload image 18preload image 19preload image 20preload image 21preload image 22preload image 23preload image 24preload image 25preload image 26preload image 27preload image 28preload image 29preload image 30preload image 31preload image 32preload image 33preload image 34preload image 35preload image 36preload image 37preload image 38preload image 39preload image 40preload image 41preload image 42preload image 43preload image 44preload image 45preload image 46preload image 47preload image 48preload image 49preload image 50preload image 51preload image 52preload image 53preload image 54preload image 55preload image 56preload image 57preload image 58preload image 59preload image 60preload image 61preload image 62preload Themeimage 0preload Themeimage 1preload Themeimage 2preload Themeimage 3preload Themeimage 4preload Themeimage 5preload Themeimage 6preload Themeimage 7preload Themeimage 8preload Themeimage 9preload Themeimage 10preload Themeimage 11preload Themeimage 12preload Themeimage 13preload Themeimage 14preload Themeimage 15preload Themeimage 16preload Themeimage 17preload Themeimage 18preload Themeimage 19preload Themeimage 20preload Themeimage 21preload Themeimage 22preload Themeimage 23preload Themeimage 24preload Themeimage 25preload Themeimage 26preload Themeimage 27preload Themeimage 28
Bitte bestätigen Sie
Nein
Ja
Information
Ok
loginform
Kommentarvorschau
Kommentarvorschau schliessen
Antwort abbrechen
Ihr Kommentar ist eine Antwort auf den folgenden Kommentar

Keine Kommentare