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Besser essen: Vitamin D im Fokus

Immer wieder stellen Patienten dem Zahnarzt Fragen zur Ernährung. Diplom-Ökotrophologin Dorothee Hahne gibt wissenschaftsbasierte Empfehlungen, heute zu Vitamin D: Erfahren Sie, wie man seine Speicher am besten auffüllt.

 

Coloures-pic-Fotolia

Vitamin D wird unter dem Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet. Die Strahlung reicht im Winter aber oft nicht aus, um eine gute Versorgung zu erreichen. Wie kann man gegensteuern? Wer ist besonders gefährdet? Und wann sind Präparate notwendig?

Babys sind kaum auf der Welt, da bekommen sie schon eine Extraportion Vitamin D. Aber auch im restlichen Leben ist es wichtig, die Versorgung mit diesem speziellen Vitamin im Blick zu haben. Es ist das einzige Vitamin, das der Körper sowohl über Lebensmittel aufnehmen als auch in der Haut selbst bilden kann. Dazu braucht es jedoch genügend Sonnenlicht, konkret UV-B-Strahlung.

Diese Eigensynthese deckt den größten Teil des Bedarfs. Die Ernährung spielt nur eine kleine Rolle, weil Vitamin D nur in wenigen Lebensmitteln vorkommt. Gute Lieferanten sind Fettfische wie Hering, Lachs, Makrele und Aal, mit deutlichem Abstand folgen Leber, Vitamin D-angereicherte Margarine, Eigelb und einige Speisepilze wie Champignons oder Pfifferlinge.

Senkt das Risiko für Zivilisationskrankheiten

Vitamin D regelt den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und spielt damit eine wichtige Rolle für gesunde Knochen, stärkt außerdem die Muskelkraft und Infektabwehr. Zudem gibt es Hinweise, dass es das Risiko für die großen c wie Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten und Krebs senkt. Die Beweiskraft der Studien reicht bislang allerdings nicht aus, um diese Hoffnungen zu bestätigen.

Eindeutig belegt ist aber, dass mit Vitamin D optimal versorgte ältere Menschen ein geringeres Risiko für Stürze, Knochenbrüche und Kraftverlust haben, und dass es hilft, die Mobilität zu erhalten. Damit dieser Schutzeffekt greift, sollte der Vitamin D-Spiegel im Blutserum bei 50 Nanomol pro Liter liegen das entspricht 20 Nanogramm pro Milliliter. Diesen Wert erreicht 60  Prozent der Bevölkerung jedoch nicht. Das heißt: Die meisten Deutschen lassen das präventive Potenzial von Vitamin D ungenutzt.

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