Brennpunkt

Das Leben nach dem Tumor

An einer Leukämie kann jeder erkranken. Für viele Patienten ist eine Heilung nur durch eine Transplantation von gesunden Blutstammzellen eines verwandten oder fremden Stammzellspenders möglich.

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Bei Patienten mit Erkrankungen des blutbildenden und lymphatischen Systems wie Leukämien oder Lymphomen ist die Bildung oder Reifung der Blutzellen gestört. Was sind erste Anzeigen einer Abstoßungsreaktion der Knochenmarktransplantate und welche Behandlungsalternativen sind möglich?

Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion

Bei einer allogenen Blutstammzelltransplantation wird zuerst die erkrankte Blutbildung des Patienten durch eine intensive Hochdosis-Chemotherapie - oder einer Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung - zerstört. Anschließend werden dem Patienten die gesunden Blutstammzellen des Spenders zugeführt.

Außerdem wird dem Patienten das Immunsystem des Spenders transplantiert. Diese neuen Immunzellen können als Nebenwirkung auch gesunde Körperzellen des Patienten wie die Haut oder die Schleimhaut angreifen. Eine Nebenwirkung, bekannt als Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion oder auch Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD, D = Disease), also eine Abstoßungsreaktion, bei der die transplantierten Immunzellen des Spenders die Organe des Patienten als fremd erkennen und bekämpfen.

Eingeschränkte Lebensqualität und lebensgefährliche Folgeerkrankungen

Die GvHD kann alle Organe betreffen und bedeutet neben einer Einschränkung der Lebensqualität unter Umständen auch lebensgefährliche Folgeerkrankungen.

Durch die Hochdosis-Chemotherapie wird überdies die Mundschleimhaut beschädigt, die sich in der Folge oft entzündet. Zusätzlich sind die Patienten nach der Hochdosis-Chemotherapie für eine längere Zeit infektionsgefährdet. Um mögliche Infektionsherde schon frühzeitig zu erkennen und vor der Transplantation zu behandeln, werden Patienten von verschiedenen Fachärzten gründlich untersucht.

Erkrankte, die in der Universitätsmedizin Mainz auf eine Blutstammzelltransplantation warten, werden zum Beispiel in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und plastische Operationen der Universitätsmedizin untersucht, gegebenenfalls wird auch der Infektionsherd entfernt.

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