Arbeit

Digitalisierung verdrängt klassische Methoden

Auch auf dem Gebiet der anspruchsvollen Zahnbehandlungen verdrängt die Digitalisierung zunehmend klassische Methoden. PD Dr. Christian Mehl und PD Dr. Sönke Harder nennen aktuelle Beispiele.

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Digitales zweidimensionales Röntgenbild mit zwei Implantaten im Oberkiefer rechts privat
Dreidimensionales Röntgenbild privat
Digitale Modelle einer gescannten Mundsituation im Unterkiefer. Hier ist eine Kombination aus präparierten Zähnen und Implantatpositionen zu sehen. privat
Im Oberkiefer wurden nur die Positionen von Implantaten digital abgeformt. privat
Nach seinem Studienabschluss in Zahnmedizin 2003 forschte PD Dr. med. dent. Christian Mehl auf dem Gebiet der Prothetik zunächst in Deutschland als Lehrbeauftragter und Weiterbildungsassistent in Kiel. Als selbstständiger Zahnarzt arbeitete er in Großbritannien und in China. Seit 2011 betreibt er zusammen mit PD Dr. med. dent. Sönke Harder eine gemeinschaftliche Spezialistenpraxis und das Implantatzentrum München. Mehl habilitierte 2013 und lehrt seitdem auch als Privatdozent in Kiel. Schwerpunkte der klinischen Tätigkeit von PD Dr. Sönke Harder sind die dentale Implantologie, Oralchirurgie und Prothetik. 2007 wurde er von der DGI als Spezialist für Implantologie zertifiziert. 2008 erfolgte die Anerkennung als Spezialist für zahnärztliche Prothetik der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin (DGPro) und 2009 die Beförderung zum Oberarzt an der Universitätsklinik in Kiel. Seine Arbeiten wurden bereits mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

Anspruchsvolle Zahnbehandlungen wie die Anfertigung einer Krone waren bislang nicht nur unangenehm, sondern auch zeitraubend - vom Biss in die kalte Zahnabdruckmasse bis zum Einpassen des unschönen wie instabilen Provisoriums. Heute kommen immer mehr Praxen inzwischen ohne dieses Verfahren aus.

Digitales Röntgen: Drumherum statt nur hindurch

Bereits seit 35 Jahren werden Möglichkeiten der Digitalisierung auch in der Zahnmedizin erforscht. Vor allem die vergangenen 15 Jahre haben dabei einen regelrechten Schub an Innovationen gebracht. Das fängt bereits bei der Untersuchung an: Kein anderer Facharzt muss so häufig röntgen wie der Zahnmediziner, da das Gebiss aufgrund der permanenten Beanspruchung einem ständigen Veränderungsprozess unterliegt.

Realitätsnahe Eindrücke

Neue Verfahren wie das dreidimensionale Röntgen geben sowohl dem Arzt als auch Patienten realitätsnahe Eindrücke vom erkrankten Bereich. Die Digitale Volumentomografie (DVT) liefert eine kontraststarke und vollständige Sicht der Gesichtsanatomie aus beinahe jedem Blickwinkel und deckt vor allem auch zusammenhängende Erkrankungen auf, die auf 2-D-Bildern schon aufgrund des geringen Bildausschnitts bislang verborgen blieben.

Bei der DVT werden in kaum mehr als 10 Sekunden bis zu 600 Einzelaufnahmen des erkrankten Bereichs erstellt, die der Computer zu einem dreidimensionalen Bild zusammenfügt. Positiver Nebeneffekt: Die dafür benötigte Strahlendosis liegt um bis zu 80 Prozent unterhalb der einer herkömmlichen Röntgenaufnahme. Bewährt hat sich die DVT vor allem bei der Implantologie, weil die Operationsstellen exakt gesetzt und extrem klein gehalten werden können.

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