Arbeit

Kupferklinken unterstützen die Hygiene

EU-weit erkranken alljährlich vier Millionen Menschen an nosokomialen Infektionen, 37.000 sterben. Kupfertürklinken liefern einen Beitrag zur Praxishygiene, denn pathogene Keime werden eliminiert.

obs/Asklepios Kliniken

Allein in Deutschland infizieren sich jedes Jahr 500.000 Menschen in Krankenhäusern mit bakteriellen Keimen. Besonders anfällig sind Patienten, die eine schwere Operation hinter sich haben oder unter einer Immunschwäche leiden. Pro Jahr sterben viele  Menschen an den schweren Folgen dieser bakteriellen Infektionen. 

Regelmäßige intensive Hygieneschulungen des Personals helfen im Kampf gegen die multiresistenten Bakterien zwar, jedoch häufig nicht im Krankenhausbereich. Die AOK Hamburg hat sich deshalb nun etwas Besonderes einfallen lassen. Für rund 60 Euro pro Paar hat sie 600 Klinken im Intensivbereich des Harburger Asklepius-Klinikum austauschen lassen. Denn es ist bewiesen, dass Kupfer Keime abtötet und zwar alle Keime, auch die gefürchteten nosokomialen Varianten. Und das innerhalb weniger Minuten.

Kupfer tötet Keime

Erste Untersuchungen fanden diesbezüglich schon vor einigen Jahren im Krankenhausbereich statt, damals allerdings mit reinen Kupferklinken, Handläufen und Infusionsständern. „Das war nicht nur kostenintensiv, sondern auch als Material zu weich“, informieren Vertreter des Werkstoff-Verbands Deutsches Kupferinstitut. Untersucht wurde die Bakteriensituation auf den Kontaktflächen damals durch Mikrobiologen der Uni Witten-Herdecke - mit überzeugendem Erfolg: Durch die hygienegerichtete Baumaßnahme erwarten die Betreiber des Harburger Klinikums eine Bakterienreduktion um 50 Prozent.

„Der Einsatz derartiger Materialien könnte auch eine ergänzende Maßnahme im Hygienemanagement von Zahnarztpraxen sein“, äußerte sich Dr. Jens Nagaba, Leiter der Abteilung Zahnärztliche Berufsausübung der Bundeszahnärztekammer.

Eine ergänzende Maßnahme für die Zahnarztpraxis

Nagaba: „Keineswegs können aktive Oberflächen jedoch Hygienemaßnahmen gemäß den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI ersetzen. Dennoch darf man auf Langzeiterfahrungen mit den beschriebenen Materialien gespannt sein.“

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