Arbeit

Praxis gestalten statt verwalten

Die Zahnarztpraxis im Wandel: Über aktuelle Tendenzen der Praxisführung ging es beim "Best Day" in Düsseldorf. Credo: Agieren ist besser als reagieren.

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Ende Februar fand in Düsseldorf der 16. "Best Day" der Internationale Fortbildung GmbH statt. Thema des zweitägigen Symposiums: „Change - nur wer sich ändert, bleibt sich treu“. Zahlreiche namhafte Referenten erläuterten, wieso es so wichtig ist, aktuelle Tendenzen in der Praxisführung aufzunehmen, um erfolgreich zu werden oder es zu bleiben. zm-sg
Das Team um Zahnarzt Jan Fügener aus Berlin war zum x-ten Mal beim „Best Day“. Der Praxisinhaber ist sich sicher: „Man erfährt hier immer wieder Neues, das man dann versucht, in den täglichen Arbeitsablauf der Praxis zu integrieren.“ zm-sg
I. Knauer (l.) und M. Neger aus dem Management einer großen Praxis in Forchheim (Franken) lobten das vielfältige Programm der Tagung. Zudem fanden sie gut, „dass es hier sehr praxisbezogen zugeht“. zm-sg
Der Verleger und Bestsellerautor Dr. Florian Langenscheidt beschwor den Optimismus als Grundvoraussetzung für das tägliche (Über-)Leben. Nur so könne man gegen "die Unbill von Schrecklichem und negativen Geschehnissen und Erlebnissen angehen". Das habe "nichts mit rosa Brille zu tun", so Langenscheidt, sondern der Mensch brauche das, um immer wieder neu ans Werk gehen zu können. Möglicherweise hätten hier viele einen Bedarf für einen Sinneswandel (Change). "Wie ich morgens zur Arbeit gehe, das entscheide ich selbst“, gab Langenscheidt den Zuhörern mit auf den Weg. zm-sg
Ein Plädoyer dafür, seinen eigenen Weg zu gehen, hielt der Wirtschaftswissenschaftler, Trainer und Präsident des International Shao Lin Institute, Gerhard Conzelmann. Wichtig ist seiner Meinung nach, von Zeit zu Zeit "Ballast abzuwerfen" und sich von vielem, was man anerzogen bekam, frei zu machen. Conzelmanns Maxime: Was Du über Dich denkst, das bist Du. Der Wert, den Du Dir selbst beimisst, wird von anderen erkannt. Dies könne so manchem Praxisinhaber helfen, den Wert seiner eigenen Arbeit und das Profil seiner Praxis besser einschätzen zu lernen. Conzelmann studierte Physik, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und war von 1972 bis 1977 Dozent an der Universität Tübingen. Seit 1977 berät und trainiert er international tätige Unternehmen. Er wird seit 1988 in einem Shao-Lin-Kloster aus- und fortgebildet und wendet die Methoden der Shao-Lin-Mönche in seinen Seminaren an. zm-sg
In den Tagungspausen hatten die Teilnehmer genügend Gelegenheit, um sich über die Vorträge auszutauschen, hier der Tagungsleiter Hans-Uwe L. Köhler im Gespräch. Köhler ist Trainer und Coach und von Beginn an als Referent und Moderator fester Bestandteil des „Best Day“. zm-sg
Über Benchmarking als eine Möglichkeit, das Ruder herumzureißen (Change!) und den Wert seiner Praxis zunächst zu erkennen und dann zu steigern, referierte Unternehmerin und Management-Coach Yvonne Kasperek. Sie verdeutlichte, dass es für Praxen notwendig ist, wirtschaftliche Kennzahlen wie etwa den Umsatz pro Behandlungsstuhl zu kennen - und ebenso Maßnahmen, um ihn gegebenenfalls zu steigern. Hierfür sei unter anderem ein effektiver Recall in den Praxen notwendig, genauso wie zufriedene Mitarbeiter, die eigenverantwortlich arbeiten können, um dem Zahnarzt die Facharbeit zu ermöglichen. zm-sg
Wie man aus dem Team aktive Fans der Praxis macht, verriet der Coach und Unternehmer Stephan F. Kock aus Berlin. Er hält es für entscheidend, die intrinsische Motivation der Mitarbeiter zu fördern, also jenen Antrieb, der aus den Mitarbeitern selbst kommt. Dies könne oft die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Tätigkeit (noch) erhöhen und sei viel wichtiger und effektiver für die Arbeitszufriedenheit und die -ergebnisse als von außen gesetzte Motivation (die etwa durch die Entlohnung entsteht). Hierzu sei es wichtig, als Praxisinhaber einmal die Situation der Angestellten aus deren Perspektive zu sehen. „Gehen Sie einmal in den Schuhen Ihrer Mitarbeiter“, riet Kock. zm-sg
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