Praxisgründer

Liquide bleiben

Mit gutem Finanzmanagement lassen sich Liquiditätsfallen vermeiden. Factoring kann dabei helfen.

Praxisgründer wünschen sich ein solides Finanzdach. Frog 974 - Fotolia

Auf Praxisgründer kommt viel zu – von der Praxiseinrichtung über die Einstellung von Personal bis zur Werbung neuer Patienten. Zusätzlich muss meist ein großer Kredit für die Praxisübereinahme und/oder -einrichtung bedient werden. Da gerät solides Finanzmanagement schnell aus dem Blick. Zumal das oft komplizierte Honorar- und Abrechnungssystem für zusätzliche Hürden sorgt. Doch die optimale Balance zwischen Liquidität, Rentabilität und Umsatz ist ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Praxisführung und lässt sich nur mit professionellen Methoden erreichen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie mit modernem Factoring liquide bleiben und Ihre Praxis auf eine solide finanzielle Basis stellen.

Gerade junge Zahnärzte verlieren häufig die Übersicht angesichts des oft großen zeitlichen Abstands von laufenden Ausgaben und Einnahmen. Eine Liquiditätslücke entsteht, wenn relativ hohen Ausgaben, etwa an Labore und bei Gehältern, schleppende Einnahmen von Krankenkassen und Privatzahlern oder gar ganz ausfallende Honorare gegenüberstehen. Um dennoch verbindlich kalkulieren zu können, müssen der Honorarfluss gesichert und zudem die Zuzahlungsbereitschaft der Patienten verstärkt gefördert werden.

Fehlende Liquidität kann trotz hoher Gewinne zur Insolvenz führen

Eine wichtige Grundregel für Unternehmer lautet: Liquidität geht vor Rentabilität und vor Umsatz. Liquidität bedeutet: Es müssen jederzeit genügend Zahlungsmittel vorhanden sein, um alle Verbindlichkeiten zu jedem Zeitpunkt im Jahr begleichen zu können. Es kommt aber immer wieder vor, dass Praxen zwar sehr gute Umsätze und Gewinne erzielen, aber trotzdem nicht liquide genug sind, um alle Rechnungen bezahlen zu können. Diese mangelnde Liquidität kann leicht zur Insolvenz führen, auch wenn es dem Unternehmen eigentlich gut geht. Abhilfe schafft Factoring.

Factoring: Sichere Liquidität und Risikoschutz bei Honorarausfall

Factoring ist eine fortlaufende Finanzierungsmöglichkeit, mittels derer Forderungen in liquide Mittel umgewandelt werden. Konkret bedeutet dies, dass ein Unternehmen, der Factoringnehmer, seine Forderungen an ein Factoringunternehmen, den Factor, verkauft. Dadurch muss das Unternehmen nicht auf die Bezahlung seiner Rechnung durch die Kunden warten, sondern erhält sein Geld früher. Für Zahnärzte bedeutet diese Dienstleistung, dass ein Factoringunternehmen die Patientenhonorare vorfinanziert und Risikoschutz bei Honorarausfall bietet. Dass die Branche stetig wächst, hängt auch damit zusammen, dass die gesetzlichen Kassen ihre Leistungen immer weiter einschränken.