Studium

Kleine Helfer

Apps können den Unialltag erleichtern. Sie helfen beim Lernen, dokumentieren Vorlesungen, erinnern an Termine - und was es zu essen gibt, wissen sie auch.

 

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Während das Semester läuft, ist für Studierende Multitasking angesagt. Vorlesungen, Kurse, aber auch das Leben nach Feierabend wollen unter einen Hut gebracht werden. Und gegen Unterstützung beim Lernen hat auch niemand etwas einzuwenden. In den App-Stores von Apple und Google finden sich viele Apps, mit denen Studierende organisierter und effizienter werden. Viele kann man gratis downloaden, unter anderem diese Angebote:

Dranbleiben und regelmäßig lernen, ist der Trick, wenn es um das Bestehen des Physikums geht. Dafür muss man nicht unbedingt mit dem Buch am Schreibtisch sitzen. Dank der App iPhysikum kann man auch unterwegs im Bus, beim Friseur oder in der Kaffeepause kreuzen. Die Inhalte basieren auf den Examina von Herbst 2006 bis 2012 und der Medi-Learn Skriptenreihe. 

Im "Lernmodus“ können Nutzer die Fragen nach Fach, Bereich und Examen sortiert kreuzen, im "Prüfungsmodus“ stehen ihnen - wie im Examen - vier Stunden pro Prüfungstag zur Verfügung. Dank der integrierten Statistikfunktion lässt sich anschließend überprüfen, wie viel Prozent der Fragen korrekt beantwortet wurden.

Achtung: Die App ist nichts für Nutzer, die sparsam mit ihren persönlichen Daten umgehen. iPhysikum verlangt beim Installieren die Berechtigung, den Telefonstatus und die Identität abzurufen. Das bedeutet, die App darf Telefonnummer und Geräte-ID erfassen und feststellen, ob man gerade telefoniert und wie die Telefonnummer des verbundenen Anrufers lautet. Für’s Kreuzen sind diese Infos eigentlich nicht relevant.
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos.

Die Wörterbücher von LEO.org sind für viele Menschen Standard, wenn sie im Web Vokabeln nachschlagen. Über die dazu passende App kann man auch per Smartphone englische, französische, spanische, italienische, chinesische, russische, portugiesische und polnische Begriffe ins Deutsche übersetzen (und umgekehrt).  

Erfreulich: Dieses von der Fakultät für Informatik der Technischen Universität München bereitgestellte Angebot ist umsonst. Dafür muss man allerdings ein kleines Werbefenster am unteren Rand des Bildschirms in Kauf nehmen.
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos.

Daten in der Cloud speichern und so von überall Zugriff auf Dokumente wie Vorlesungsmitschriften und Seminararbeiten oder auf Fotos, Videos und Musik haben - für viele ist dafür der Filehoster Dropbox das Mittel der Wahl. Mit der Dropbox-App sichern sich User jederzeit über das Smartphone Zugriff auf ihre wichtigsten Dokumente, können sie mobil anschauen und mit anderen austauschen.
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos.

Den persönlichen Assistenten immer in der Hosentasche haben, ist mit dieser App kein Problem mehr. Evernote bietet viele Services, die im Unialltag nützlich sein können: Neben schriftlichen Notizen und Audionotizen kann man auch Fotos - beispielsweise von Tafelbildern oder Präsentationen - machen, To-do-Listen erstellen oder Dokumente speichern und freigeben. Die Software umfasst auch einen Terminplaner mit Erinnerungsfunktion. Neue Termine kann man unter anderem per E-Mail in Evernote anlegen.

Nie wieder die Übersicht verlieren: Notizen lassen sich mit Tags versehen, so dass man per Schlagwortsuche schnell den gesuchten Eintrag findet. Praktisch: Inhalte, die man über die App eingibt, synchronisieren sich automatisch mit den Evernote-Versionen auf dem Computer und im Browser (und umgekehrt).
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos.

Astrid

Auch mit dieser App kann man To-do-Listen verwalten und sich per Push-Benachrichtigung an Termine erinnern lassen. Perfekt für die Gruppenarbeit an der Uni: Nutzer haben die Möglichkeit, gemeinsam mit Kommilitonen Listen anzulegen und sich untereinander Aufgaben zuzuweisen. Ob sie erledigt werden, behält die App ebenfalls im Auge und sendet rechtzeitig eine Erinnerung. Praktisch: Mit Astrid lassen sich To-do-Listen per E-Mail versenden und Aufgaben in einen Kalender integrieren.
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos 

Ist die Fachliteratur an der eigenen Uni komplett ausgeliehen, bekommt man sie vielleicht an einer anderen Bibliothek - vorausgesetzt natürlich, Fernleihe ist erlaubt. Mit Web Opac kann man die Kataloge von über 100 städtischen und wissenschaftlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum durchsuchen. Auch der mobile Zugriff auf ein bestehendes Mitgliedskonto ist möglich. Einige teilnehmende Bibliotheken bieten an, Bücher über Web Opac vorzubestellen oder zu verlängern. 

Nachteil: Zurzeit klaffen in manchen Regionen noch große Lücken im Teilnehmernetz. Während in Berlin nur zwei Bibliotheken mitmachen, sind es in Baden-Württemberg 37. Web Opac ist ein Open Source-Projekt, das heißt, jeder kann die Software nutzen. Also: Falls Eure Unibibliothek noch nicht dabei ist, macht sie darauf aufmerksam. Eine Liste der teilnehmenden Bibliotheken gibt es hier: opacapp.de/bibliotheken .
Erhältlich für Android, kostenlos

Lange Schlange vor dem Kopierer und der nächste Kurs geht bald los? CamScanner hilft einem aus der Patsche. Mit der Kamera des Smartphones kann man Buchseiten oder Mitschriften direkt vom Original abscannen und als PDF speichern. Anschließend lassen sich die Dokumente mit Tags versehen, um sie bei Bedarf schnell wiederzufinden. Dokumente können in die Cloud hochgeladen oder mit anderen Geräten wie dem Computer synchronisiert werden.

Die kostenlose Version der App enthält Werbung und gibt die PDFs mit einem Wasserzeichen aus. Maximal können 50 Ordner mit jeweils zehn Dateien angelegt werden. Aber: Die App verlangt den Zugriff auf Telefonstatus und Identität.
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos oder in der Premium-Version für 4,49 Euro bei iTunes und 3,99 Euro im Google Play Store

Was, es gibt schon wieder Bratlinge mit Wurzelgemüse in der Mensa? Mit Mensa-Jäger kann man Enttäuschungen dieser Art vermeiden. Wo man gerade geht und steht, ruft die App des Magazins Audimax die Menüs von knapp 550 Mensen, Bistros und Cafeterien ab - Bewertungsfunktion und Empfehlungen inklusive. 

Die App wartet mit hübschem Design auf, in der kostenlosen Version allerdings auch mit Werbung. Welche Mensen dabei sind, erfahren Nutzer hier:audimax.de/mensa_jaeger
Erhältlich für iPhone und Android, kostenlos oder werbefrei für 2,69 Euro bei iTunes und 1,99 im Google Play Store
 
 
 
 
 

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