Studium

Mainzer Zahnis fordern mehr Lehrpersonal

Zu hohe Kosten, zu wenig Personal: Die Studenten der Zahnmedizin der Universität Mainz sind mit ihren Studienbedingungen mehr als unzufrieden. Ein Streit über höhere Eigenleistungen für Winkelstücke brachte das Fass nun zum überlaufen. Die Zahnis gingen auf die Straße.

Fachschaft Zahnmedizin Mainz

Anfang der Woche demonstrierten in Mainz rund 350 Studenten aus allen Semestern der Zahnmedizin für bessere Studienbedingungen, wie Lisa Piechowiak, Sprecherin der Fachschaft Klinik Zahnmedizin Mainz, auf Anfrage von zm-online bestätigte. 

Als Grund für den Protest nannte Piechowiak die Forderung nach "mehr Geld in der Lehre". Die Studierenden würden die Budgetkürzungen der Klinik nicht nur durch steigende Kosten für die Instrumentarien, zu spüren bekommen, sondern vor allem durch den Mangel an betreuenden Ärzten in der Ausbildung."Lehre braucht Lehrer" und "Gegen die Leere in der Lehre" war auf den Protestplakaten zu lesen, mit denen die Studenten durch die Innenstadt zogen.

"Lehre braucht Lehrer" 

"Wenige Assistenzärzte betreuen viele Studenten, die Wartezeiten für uns und die zu behandelnden Patienten belaufen sich auf teilweise nicht tragbare Zeiten", berichtet Piechowiak. Kurse fänden nur noch verkürzt statt oder fielen gar komplett aus, da es schlichtweg kein Personal gebe. Die Fachschaftsvertreterin verspricht sich von der Demonstration Verbesserungen für die Zahnmedizin: "Wir hoffen dass unsere Aktionen Früchte tragen werden."

Lautstark zogen die Zahnmedizinstudenten aller Semester mit Trillerpfeifen und Protestschriftzügen durch die Mainzer Innenstadt. | Fachschaft Zahnmedizin Mainz

Bereits in der vergangenen Woche verschärfte sich der Ton zwischen Fachschaft und Klinik. Der Grund: Die Studenten sollen die Kosten für die Winkelstück-Sets selbst übernehmen - immerhin etwa 2.000 Euro.

Die Klinik erklärte sich nach eigenen Aussagen dann dazu bereit, für die Anschaffungskosten in Vorleistung zu gehen. Für jeden einzelnen Studenten entstünden dann nur noch Kosten in Höhe von 85 Euro, hieß es. "Die 85 Euro sind allerdings nicht korrekt, und diese Fehlberechnung wurde auch als solche durchs Dekanat bestätigt", berichtigt Piechowiak. Aus ihrer Sicht spiele diese Frage ohnehin eine untergeordnete Rolle. Der Winkelstückstreit sei lediglich der Tropfen gewesen, der das Fass zum überlaufen gebracht habe.

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