Studium

Schützenhilfe für Novizen

Die Erkenntnis ist nicht neu, aber weiterhin aktuell: Studieren geht ins Geld. Beim Studium der Zahnmedizin läppern sich schnell die Kosten für Bücher und Arbeitsmaterialien. Zum Glück gibt's Stipendien. Vier Studentinnen haben nun eins des Deutschen Zahnarzt Service in der Tasche.

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Elisabeth Gottschalk, Studentin der Universität Rostock, ist eine der Stipendiatinnen des Deutschen Zahnarzt Service und aktuell damit beschäftigt, das Technische Propädeutikum und Prüfungen zu absolvieren. Zahnärztin werden möchte sie schon seit einem Praktikum nach der 10. Klasse, am liebsten in einer gemeinsamen Praxis mit einem weiteren Zahnarzt. Auf dieses Ziel möchte sie sich ganz konzentrieren können. Daher ist es, „eine unheimliche Erleichterung, nicht permanent auf die Finanzierung achten zu müssen“, so die Neu-Mecklenburgerin. privat
Ebenfalls vom Deutschen Zahnarzt Service gefördert wird Cecilia Lucio aus Regensburg. Ihr ausdrückliches Ziel ist es, später eine eigene Kinderzahnarztpraxis zu leiten, am liebsten in ihrer Heimatstadt München. „Außerdem ist mein großer Wunsch, für Zahnärzte ohne Grenzen tätig zu werden“, hat die 19-jährige große Zukunftspläne. Ihr Stipendium möchte sie vor allem für die Vervollständigung des Vorklinikkoffers verwenden. privat
Den Vorklinikkoffer hat Marie Sophie Katz bereits hinter sich gelassen. Die angehende Zahnärztin von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und dritte Stipendiatin des Deutschen Zahnarzt Service hat kürzlich ihre Famulatur in Bangkok durchgeführt und darüberhinaus bei einem Forschungsprojekt im Bereich Craniomandibuläre Dysfunktionen mitgearbeitet. In Kürze beginnt für sie das zehnte Semester und damit das Ende des Studiums. Im Berufsleben möchte die 23-jährige sich im Bereich der Implantologie spezialisieren. privat
Auch Julia Weber wird vom Deutschen Zahnarzt Service gefördert. In ihrem Fokus steht nicht nur das Studium der Zahnmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, sondern auch das Engagement für ihr Fach und ihren Studiengang. „Gerade dieses Semester hat die Fachschaftsarbeit aufgrund der Organisation der anstehenden Bundesfachschaftstagung sehr viel zusätzliche Zeit in Anspruch genommen“, erzählt die 28-jährige vom vergangenen Wintersemester. Für ihren Berufseinstieg wünscht sie sich eine moderne und vielseitige Praxis, ein angenehmes Arbeitsklima und nette Kollegen. privat

Das Voting ist beendet - die Entscheidung gefallen: Cecilia (19) aus Regensburg, Julia (28) aus Gießen, Elisabeth (19) aus Rostock und Marie Sophie (23) aus Düsseldorf konnten sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und sich über ein Stipendium des Deutschen Zahnarzt Service freuen.

"Das Stipendium ist unser Beitrag zur Förderung der Zahnmedizin und ihrer Studierenden in Deutschland“, sagt Alexander Bongartz, Geschäftsführer des Deutschen Zahnarzt Service und Initiator des Stipendiums. „Es ist für uns immer wieder sehr interessant zu lesen, was die nächste Zahnarzt-Generation bewegt und wie sie sich ihr zukünftiges Arbeitsumfeld vorstellt."

Noten sind kein Kriterium

Das Stipendium hat der Deutsche Zahnarzt Service nun bereits zum dritten Mal vergeben. Nach der guten Resonanz in diesem und in den vergangenen Jahren steht schon fest, dass sich Studierende auch im Herbst 2015 wieder bewerben können. Jeder angehende Zahnmediziner - inklusive Promotionsstudierende - von einer deutschen Hochschule kann mitmachen - unabhängig von Studienleistungen, Alter oder anderen Kriterien.

Die Bewerbung ist über die Website möglich. Noten spielen dabei keine Rolle. Die Bewerber sollen durch ihre Einstellung und Motivation zur Zahnmedizin sowie durch ihre persönliche Meinung überzeugen.

Studierende wünschen sich moderne Praxisräume

„Dieses Jahr ist - neben dem wachsenden Anteil an Zahnärztinnen - beispielsweise auffällig, wie viele Studierende sich eine helle und modern ausgestattete Praxis sowie die Integration in ein gutes Team wünschen, andere Dinge sind bei der Wahl des Arbeitgebers weniger wichtig“, stellt Bongartz fest.

Der Deutsche Zahnarzt Service befasst sich dann sehr genau mit den Antworten aus dem Fragebogen und trifft eine Vorauswahl. Danach wird öffentlich abgestimmt, welche der 15 interessantesten Bewerber für ein Jahr die Stipendien in Höhe von 1.000, 500 und 250 Euro erhalten soll. 

Wir stellen hier in den folgenden Tagen die Stipendiatinnen und ihr Bewerberschreiben vor.




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