Der Intraoralscanner cara TRIOS 3 im Praxistest

Digital punkten

Instrumente & Geräte
Zahnärzte und Zahntechniker stehen zunehmend vor der Frage: Lohnt sich der Einstieg in den digitalen Workflow? Im Rahmen der Veranstaltung von Kulzer „cara TRIOS 3 – Touch and Feel“ berichtete ZA Dr. Christoph Lichtblau Mitte April in Düsseldorf von seinen Erfahrungen mit dem cara TRIOS 3. Die Teilnehmer testeten den Intraoralscanner vor Ort und erfuhren, warum auch Patienten von der digitalen Abformung profitieren.

„In unserem Labor arbeiten wir bereits seit einigen Jahren digital. Bisher übermitteln unsere Kunden allerdings noch keine Datensätze“, erzählte ZTM Daniela Melzer-Rohde. Das liegt meist daran, dass sich bislang größere Freiflächen mit Blut oder Speichel sowie subgingivale Bereiche nur schwer oder gar nicht mit dem Intraoralscanner erfassen lassen. In seinem Vortrag zeigte ZA Dr. Christoph Lichtblau Wege auf, diese Herausforderungen zu meistern. Er ist sich sicher: Wer den Einstieg in die digitale Abformung wagt, will sie nicht mehr missen. Die Veranstaltung gab Skeptikern und Digitalenthusiaten gleichermaßen die Möglichkeit, sich mit der Technik vertraut zu machen.

Praxiserfahrung mit dem cara TRIOS 3

Bei Dr. Christoph Lichtblau ist der Intraoralscanner bereits seit über sechs Jahren erfolgreich im Einsatz. In 90 Prozent der Fälle nutzt er die digitale Abformung. Lediglich in der Totalprothetik und bei extrem schmalen Kieferkämmen formt er noch analog ab. Ob für die Herstellung von Kronen, Brücken, Inlays, Onlays, Veneers, Abutments und den dazugehörigen Suprakonstruktionen – der Intraoralscanner besitzt eine große Indikationsvielfalt. „Das Gerät überzeugt mich zudem durch seine Schnelligkeit und Präzision. Die Laborergebnisse sind so passgenau, dass ich sie kaum noch nachbearbeiten muss,“ berichtete Dr. Lichtblau.

Der cara TRIOS 3 arbeitet nach dem „best fit algorithm“, bei dem das Scanbild mit Hilfe von vielen Einzelbildern fortlaufend zusammengesetzt wird. Der Einsatz von Kontrastmitteln oder Puder ist nicht erforderlich. „Für die Patienten ist der Scan deutlich angenehmer als die klassische Abformmethode. Sie sind begeistert von der Technik – diesen positiven Faktor hätte ich so nicht erwartet“, freut sich Dr. Lichtblau. Seine Tipps für die Erstnutzung in der Praxis: den Patienten sorgfältig aussuchen, einen einfachen Fall, wie zum Beispiel eine Einzelzahnversorgung auswählen und sich Zeit nehmen. So können Anwender die verschiedenen Funktionen des cara TRIOS 3, wie Farbbestimmung, Kontrolle der Präparationsgrenzen, Einschubrichtung und der Abstand der Präparation zum Antagonisten, sorgsam erproben.

Übung macht den Meister

Zunehmend stehen Zahnärzte und -techniker vor der Frage: Lohnt sich der Einstieg in den digitalen Workflow? Dr. Christoph Lichtblau berichtete Mitte April in Düsseldorf von seinen Erfahrungen mit cara TRIOS 3.

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