Bevor der erste Patient kommt, dürfen alle auf die Matte
Die 53-Jährige arbeitet seit 24 Jahren in der Praxis und erwarb bereits in jungen Jahren eine B-Lizenz als Fitnesstrainerin. Als die Praxisinhaber 2023 über eine benachbarte Yogaschule dem Team regelmäßig Rückenschmerzprävention anboten, hatte sie eine Idee: Warum sollte nicht ein Teammitglied das Training übernehmen? „Mein Vorschlag wurde von der Praxisleitung auch sofort positiv aufgenommen“, erinnert sie sich.
Noch im selben Jahr erwarb sie an der Akademie für Sport und Gesundheit die Lizenz zur Wirbelsäulengymnastik-Trainerin und übernahm den Kurs. „Die Trainingseinheiten sind sehr beliebt“, erzählt Rieß. Und das, obwohl es schon morgens um 8 Uhr losgeht. Wer mitmacht, wird für diese Zeit vom Praxisbetrieb freigestellt.
Die Stunden finden morgens vor Praxisöffnung im großzügigen Eingangsbereich statt und beginnen immer mit einer klassischen Aufwärmphase. Im Anschluss folgen verschiedene Übungen aus den Bereichen Mobilisation und Kräftigung. Den Abschluss bildet eine Phase mit Dehnübungen.
„Die Stunde stelle ich immer individuell zusammen“, berichtet Rieß, die vom positiven Effekt der Wirbelsäulengymnastik spürbar überzeugt ist. Das Wichtigste sei, die Einstiegshürden so niedrig wie möglich zu halten und „in die Bewegung zu kommen“. Für die zm hat sie das folgende, leicht durchzuführende Einstiegstraining konzipiert:









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