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Folgen des geplanten Fachzahnarztvorbehalts in Bremen und Bremerhaven

Zwei KFO-Fachzahnärzte für 21.611 Kinder

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Politik
Ein Fachzahnarztvorbehalt in der Kieferorthopädie, wie ihn der Kabinettsentwurf zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorsieht, würde auch die zahnärztliche Versorgung in Bremen und Bremerhaven stark gefährden.

Die geplanten Einschränkungen bei der Kieferorthopädie würden die Versorgung von Kindern massiv gefährden, warnt die KZV im Lande Bremen in der „Nordsee-Zeitung“. In Bremerhaven blieben dann für 21.611 Kinder nur noch zwei KFO-Fachzahnärzte. Laut Bericht werden derzeit ein Drittel der kieferorthopädischen Behandlungen im Land Bremen von Zahnärzten ohne Fachttitel, aber mit Weiterbildung erbracht.

„Fester Bestandteil der zahnärztlichen Ausbildung und Approbation sind nachgewiesene Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der Kieferorthopädie. Diese Leistungen sollen zukünftig nur noch durch Fachzahnärzte für Kieferorthopädie gegenüber der GKV abgerechnet werden dürfen, was faktisch für einige Kollegen einem Berufsverbot gleichkommt. Das rationierte Leistungsangebot führt zum Verlust der flächendeckenden kieferorthopädischen Versorgung mit allen negativen Folgen für tausende Betroffene. Nach der Reform verblieben für über 20.000 Bremerhavener Kinder noch genau zwei  Fachzahnärzte für Kieferorthopädie! In der Folge wird man künftig soziale Unterschiede wieder an den Zähnen erkennen können.“

KZV Bremen

Die KZV sucht demnach das Gespräch mit Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) und fordert sie auf, sich im Gesetzgebungsverfahren für den Erhalt der Versorgungsstrukturen einzusetzen.

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