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Bundesweite Befragung gestartet

So können Zahnarztpraxen Belastungen mit der TI sichtbar machen

Seit dem 30. April läuft eine bundesweite Befragung zum Stand der Digitalisierung und der Telematikinfrastruktur (TI) in Zahnarztpraxen. Rund 4.000 Inhaberinnen und -inhaber werden dazu repräsentativ zur Teilnahme eingeladen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, bestehende Schwächen zu identifizieren und die digitalen Anwendungen im Praxisalltag gezielt weiterzuentwickeln.

Die Befragung zum Stand der TI in deutschen Zahnarztpraxen läuft noch bis zum 31. Mai 2026. Mithilfe des vom IGES Institut entwickelten Fragebogens sollen konkrete Erfahrungen aus dem Praxisalltag systematisch erfasst werden, um eine fundierte Grundlage für Verbesserungen der TI und deren Anwendungen zu schaffen.

Rund 4.000 Zahnarztpraxen werden für die Befragung zur Teilnahme eingeladen. Die Praxen werden zufällig aus dem Adressbestand der SciTrace GmbH für eine repräsentative Stichprobe ausgewählt. Dabei ist es unerheblich, in welchem Umfang sie mit den Anwendungen und Diensten vertraut sind.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) appellieren an die Praxen, sich zu beteiligen. Denn je mehr Rückmeldungen aus dem Versorgungsalltag eingehen, desto gezielter können Probleme adressiert und Verbesserungen angestoßen werden.

Daten für die TI gewinnen

Damit haben Praxen die Möglichkeit, ihre konkreten Erfahrungen systematisch einzubringen und Defizite klar zu benennen. Ziel ist, belastbare Daten zu gewinnen, die in die Weiterentwicklung der TI einfließen und zu spürbaren Verbesserungen im Praxisbetrieb führen.

Zum Hintergrund: Die etablierte Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA), des E-Rezepts sowie von KIM, insbesondere des EBZ, macht die Telematikinfrastruktur zu einem festen Bestandteil des zahnärztlichen Praxisalltags. Diese Anwendungen sollen zu effizienteren Prozessen und zu einer verbesserten Versorgung beitragen. Gleichzeitig zeigen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, dass weiterer Optimierungsbedarf besteht, etwa in Bezug auf die Stabilität, die Nutzerfreundlichkeit und die Weiterentwicklung der bestehenden Anwendungen.

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