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OrangeCAD: Digitale Implantatprothetik ohne Workflowwechsel

Dr. Andreas Schütt, Gründer und Geschäftsführer von OrangeCAD. OrangeCAD
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Wie lassen sich implantatprothetische Komponenten wirtschaftlicher beziehen, ohne bestehende digitale Laborprozesse neu aufsetzen zu müssen? Dr. Andreas Schütt, Gründer und Geschäftsführer von OrangeCAD MED, erläutert den Ansatz des Karlsruher Unternehmens: ausschließlich in Deutschland gefertigte implantatprothetische Komponenten, die sowohl deutlich günstiger als entsprechende Originalkomponenten als auch preiswerter als andere Generika-Anbieter sind und sich ohne Prozesswechsel in bestehende digitale Laborworkflows integrieren lassen.

Tatsache ist: Dentallabore stehen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck. Gleichzeitig sind digitale Implantatworkflows so eng aufeinander abgestimmt, dass bereits der Wechsel einzelner Komponenten Auswirkungen auf Libraries, Scanbodies, Halter, Frässtrategien und interne Abläufe haben kann.

Genau an dieser Stelle setzt OrangeCAD MED an. Das Karlsruher Unternehmen entwickelt implantatprothetische Komponenten, die zu 100 Prozent in Deutschland gefertigt werden, die sowohl deutlich günstiger als entsprechende Originalkomponenten als auch preiswerter als andere Generika-Anbieter sind und sich in bestehende digitale Laborprozesse integrieren lassen.

Anwender können mit ihren gewohnten Scanbodies, Libraries, Designprozessen und Haltern weiterarbeiten; ausgetauscht wird allein die physische Komponente. Damit ermöglicht OrangeCAD den Laboren, ihre Bezugsquelle neu zu wählen, ohne ihre technische Prozesswelt zu verändern.

Der wirtschaftliche Vorteil entsteht also auf zwei Ebenen: durch deutlich niedrigere Komponentenpreise und dadurch, dass für den Wechsel keine zusätzlichen Investitionen, Schulungen oder Prozessanpassungen erforderlich sind. Möglich wird die Preisstruktur durch schlanke Unternehmens- und Vertriebsstrukturen, eine auf größere Stückzahlen ausgerichtete Kalkulation mit geringeren Margen sowie eine effiziente Fertigung. Gleichzeitig setzt OrangeCAD MED auf Passung, Reproduzierbarkeit und regulatorische Sicherheit und gewährt auf die eigenen Komponenten eine lebenslange Garantie.

„Dentallabore haben oft erheblich in ihre digitale Infrastruktur investiert und Prozesse aufgebaut“, sagt Dr. Andreas Schütt, Gründer und Geschäftsführer von OrangeCAD MED. „Unser Weg ist klar: Nicht das Labor passt seinen Workflow an, sondern die Prothetikkomponente fügt sich in den bestehenden Prozess ein.“ Der praktische Ablauf bleibt unverändert: Praxis oder Labor nutzen den gewohnten Scanbody, die Konstruktion erfolgt mit der vorhandenen Library und die Versorgung wird wie bisher gefertigt. Für die physische Umsetzung kommt die passende Komponente von OrangeCAD MED zum Einsatz. Die bestehende digitale Infrastruktur kann unverändert weitergenutzt werden.

Das Unternehmen wurde 2021 von Dr. Andreas Schütt in Karlsruhe gegründet; Entwicklung und Fertigung erfolgen vollständig am deutschen Unternehmensstandort. In OrangeCAD MED fließen mehr als 25 Jahre Erfahrung des Gründers in der digitalen Implantatprothetik ein. Kurze Entscheidungs- und Entwicklungswege ermöglichen neue Produktlösungen innerhalb von sechs bis acht Wochen. Das Portfolio umfasst zentrale implantatprothetische Komponenten für gängige Implantatsysteme, darunter Titanbasen, Pre-Mills, gerade und angulierte Abutments, Multi-Unit-Komponenten, Gingivaformer, Abformpfosten, Laboranaloge, Schrauben und Komponenten für die Prothesenverankerung, die sich in bestehende digitale Laborworkflows integrieren lassen.

OrangeCAD MED vertreibt seine Produkte international, insbesondere in Europa, den USA und im Nahen Osten. Je nach Zielmarkt verfügen die Produkte über die erforderlichen Konformitätsnachweise und behördlichen Freigaben, darunter CE-Kennzeichnungen gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie FDA-510(k)-Freigaben für den US-amerikanischen Markt.

Weitere Informationen zu OrangeCAD MED finden Interessierte unter orangecad-med.com.

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