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Dr. Marion Lund über die Kunst in ihrer Praxis

„Der Bordeauxton der Rosen bestimmt das Farbschema der Praxis!“

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Titel
Die Gemeinschaftspraxis Innovative Dentistry von Dr. Ingo Freimann und Dr. Marion Lund im Frankfurter Nordend besteht seit 1997. Schwerpunkte sind Endodontie, Parodontologie und CMD. Das Werk „Die Rose“ hat Lund selbst gemalt. Viele weitere in der Praxis ausgestellten Bilder stammen von ihrer Mutter. Hier beschreibt sie ihre Motivation und die Bedeutung von Kunst in ihrem Leben.

Was bezwecken Sie mit der Kunst in Ihrer Praxis?

Dr. Marion Lund: Die Kunst soll unsere Praxis unverwechselbar machen – sie macht sie zu einem Unikat. Gleichzeitig hat sie für uns einen ästhetischen Aspekt, da sie die Praxis schöner, wärmer und willkommener macht.

Wurden die Bilder selbst ausgewählt oder gab es professionelle Beratung?

Alle Bilder wurden von uns selbst ausgesucht. Die beiden größten Bilder (ca. 1,50 m × 1,20 m) wurden von meiner Mutter gemalt. Die Motive wurden gemeinsam in der Praxis besprochen und anschließend von ihr umgesetzt. Weitere Bilder sind im Laufe der Jahre sukzessive hinzugekommen.

Was verbinden Sie mit den Bildern?

Die Rosenmotive – zwei davon von meiner Mutter – bestimmen das Farbschema der gesamten Praxis. Behandlungsstühle, Schränke, Bestell- und Visitenkarten, das Praxislogo, die Kittel und die Becher greifen alle den Bordeauxton der Rosen wieder auf. Zusätzlich haben wir ein (Weihnachts-)Winterbild, ebenfalls mit Rosen, das wir ausschließlich im Dezember im Wartezimmer aufhängen.

Mit den meisten Bildern verbinde ich sehr persönliche Erinnerungen an meine Mutter, die 2019 verstorben ist. Es freut mich immer wieder, wenn Patienten die Arbeiten bewundern oder sich einfach an ihnen erfreuen.

Welchen Stellenwert hat Kunst in Ihrem Leben?

Kunst, insbesondere Malerei, hat mich schon immer fasziniert. Mein Großvater, meine Mutter und ich – wir haben immer gemalt. Meine Bilder hängen im Haus meines Bruders, an meinen Wänden zu Hause, in unserer Praxis und neuerdings auch in der Wohnung meiner Tochter. Das macht mich stolz und glücklich.

Was sagen die Patientinnen und Patienten?

Unsere Patienten reagieren sehr häufig auf die Kunst an den Wänden unserer Praxis und fragen, ob sie käuflich sind. Wenn meine eigenen Bilder angesprochen werden, reagieren die Patienten zunächst oft verwundert. Im Gespräch erkennen sie dann, dass Malerei – genau wie zahnärztliches Arbeiten – Geduld, Präzision, Feinmotorik und ein Gefühl für Ästhetik erfordert. Genau das erwarten sie auch von uns. Wenn ich selbst angesprochen werde, zeige ich voller Stolz die Bilder meiner Mutter.

Das Gespräch führte Anne Orth.

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