BZÄK zum Internationalen Tag der Jugend

Ein übermütiger Lebensstil gefährdet auch die Zahngesundheit

Pubertät und Mundgesundheit: Süßigkeitenkonsum und Zahnspange sind eine gefährliche Konstellation für die orale Gesundheit, stellt die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August fest.

In der Pubertät sinkt oft das Interesse an gewissenhafter Pflegeroutine. Gerade für Zahnstangenträger ist regelmäßiges Putzen mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten aber entscheidend. Adobe Stock_Kirill Grekov

"Riskante Lebensstile nehmen im Teenageralter zu", konstatiert BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. "Gerade in diesem Alter sinkt aber oft das Interesse an gewissenhafter Pflegeroutine. Dabei ist durch die lückenlose Stellung der Zähne und gegebenenfalls das Tragen von Zahnspangen oder Brackets regelmäßiges Putzen mit Hilfsmitteln wie Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten mit gezielten Techniken entscheidend. Nur so können auch die Nischen gereinigt werden. Aufklärung, stichhaltige Argumente aber auch die richtige Ansprache sind das A und O für die Motivation. Als Zahnärzteschaft wollen wir die präventiven Erfolge aus dem Kindesalter – immerhin 81 Prozent der 12-Jährigen sind völlig kariesfrei – über die Pubertät in das junge Erwachsenenalter fortführen und eine Verschlechterung der Mundgesundheit verhindern."

Hintergrund

Im Pubertätsalter kontrollieren Eltern die Zahnpflege nicht mehr, die Jugendlichen bestimmen ihre Ernährung zunehmend selbst. Fastfood, zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten, Soft- oder Energydrinks sind eine Herausforderung für die Zähne: Zucker und Säure greifen die Zähne an, Kohlenhydrathaltiges wie Burger, Pizza, Chips haftet an den Zähnen und wird von Bakterien in zahnschädigende Säuren verwandelt.

Die Folgen können unter anderem vermehrte Zahnzwischenraumkaries sowie erosive Zahnhartsubstanzschäden durch Säure – insbesondere aus Getränken – sein. Auch Alkohol, Nikotin oder Drogen schädigen Zähne und Mundschleimhaut.

Teenager haben zweimal pro Jahr Anspruch auf eine Untersuchung und Prophylaxe mit einmal jährlicher Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt.

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