KBV und GKV-Spitzenverband

Keine Einigung zu Hygienekosten in Arztpraxen

Die Verhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband über die Hygienekosten in Arztpraxen blieben ohne Ergebnis. Nun wird im Erweiterten Bewertungsausschuss (EBA) weiterverhandelt.

KBV und GKV-Spitzenverband können sich nicht über die Vergütung der Hygienekosten und der Leistungen bei den Gesundheits-Apps und der ePA einigen. adobestock_nikkytok

Aufgrund zahlreicher neuer Gesetze, Verordnungen und Richtlinien sind auch die Anforderungen sowie die Ausgaben und Zeitaufwände für Hygiene angestiegen. Im Jahr 2018 haben Praxen im Durchschnitt 24.287 Euro für Hygienekosten ausgegeben, ergab eine Untersuchung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ki).

KBV schlägt Hygienezuschläge vor

Die KBV schlägt vor, die Hygienezuschläge in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) mit aufzunehmen, um die hohen Hygienekosten zu kompensieren. Ärzte, die einen besonders hohen Hygieneaufwand haben, sollen spezifische Zuschläge zu den entsprechenden Einzelleistungen bekommen.

Außerdem beinhaltet der KBV-Vorschlag für die allgemeinen Hygienekosten Zuschläge zu den Grund- und Versichertenpauschalen. Die Zahlung sämtlicher Zuschläge soll extrabudgetär erfolgen.

Die Beratungen im EBA sollen laut KBV nicht nur einen Beschluss zu den Hygienekosten herbeiführen, sondern sich auch mit der Honorierung ärztlicher Tätigkeit befassen, die im Zusammenhang mit der Verordnung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) wie Apps notwendig ist, und sich um die  elektronische Patientenakte (ePA) kümmern. Denn auch hinsichtlich der Leistungen bei den Gesundheits-Apps und der ePA wurde keine Übereinkunft erzielt.

Laut Gesetz sollen Ärzte und Psychotherapeuten Versicherte, die die Verarbeitung ihrer medizinischen Daten in der ePA wünschen, dabei unterstützen. Allerdings ist für diese Leistungen, beispielsweise das Erfassen und Speichern von Daten, keine Vergütung im EBM vorgesehen.

Höherer Beratungsaufwand bei den Apps

Der KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister erkennt in der Verwendung von Gesundheits-Apps einen erhöhten Beratungsaufwand, der auch vergütet werden muss. Außerdem sollte es im Interesse der Kassen sein, da die Apps bis zu mehrere hundert Euro kosten, so Hofmeister.

39466233917501391750239175033946624 3946625 3917504
preload image 1preload image 2preload image 3preload image 4preload image 5preload image 6preload image 7preload image 8preload image 9preload image 10preload image 11preload image 12preload image 13preload image 14preload image 15preload image 16preload image 17preload image 18preload image 19preload image 20preload image 21preload image 22preload image 23preload image 24preload image 25preload image 26preload image 27preload image 28preload image 29preload image 30preload image 31preload image 32preload image 33preload image 34preload image 35preload image 36preload image 37preload image 38preload image 39preload image 40preload image 41preload image 42preload image 43preload image 44preload image 45preload image 46preload image 47preload image 48preload image 49preload image 50preload image 51preload image 52preload image 53preload image 54preload image 55preload image 56preload image 57preload image 58preload image 59preload image 60preload image 61preload image 62preload Themeimage 0preload Themeimage 1preload Themeimage 2preload Themeimage 3preload Themeimage 4preload Themeimage 5preload Themeimage 6preload Themeimage 7preload Themeimage 8preload Themeimage 9preload Themeimage 10preload Themeimage 11preload Themeimage 12preload Themeimage 13preload Themeimage 14preload Themeimage 15preload Themeimage 16preload Themeimage 17preload Themeimage 18preload Themeimage 19preload Themeimage 20preload Themeimage 21preload Themeimage 22preload Themeimage 23preload Themeimage 24preload Themeimage 25preload Themeimage 26preload Themeimage 27preload Themeimage 28
Bitte bestätigen Sie
Nein
Ja
Information
Ok
loginform
Kommentarvorschau
Kommentarvorschau schliessen
Antwort abbrechen
Ihr Kommentar ist eine Antwort auf den folgenden Kommentar

Keine Kommentare