Editorial

Akzente

Liebe Leserinnen und Leser,

sie gilt als die weltgrößte, maßgeblich innovative und meistbesuchte Dentalfachmesse: An Superlativen zur Einschätzung der IDS, der Internationalen Dental-Schau, herrscht auch in diesem Frühjahr 2003 kein Mangel. Sogeffekte – im Sinne sich selbst erfüllender Prophezeiung – sind quasi programmiert. Der nächste Ausstellerrekord steht ins Haus. Wieder einmal kommen nahezu „alle“.

Und ganz unabhängig von der desolaten Lage, von kranken Kassen, leeren Geldbeuteln und ungewisser Zukunft: Nicht nur die mit Neuem oder Pseudo-Neuem lockende Industrie sieht die IDS als internationalen Treffpunkt, als Kommunikationsplattform der „dentalen Familie“. Wieder einmal werden ganze Praxisteams, Zahnärzte aus vielen Teilen Europas zur Zufriedenheit der Aussteller ihren Beitrag leisten.

Natürlich sind Deutschlands Zahnärzte nicht nur als umworbene Kundschaft, als „Neu-“ und Wissbegierige vor Ort. Sie firmieren im fünftägigen Messegetümmel auch mit ihren beruflichen Standesvertretungen. Vertreter aus Bundeszahnärztekammer, Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung und Deutscher Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde stehen auf eigenem Gemeinschaftsstand auch in diesem Jahr wieder Rede und Antwort. Natürlich werden auch die zm auf dem Stand ihrer Herausgeber präsent sein: Dieses Mal sogar mit zm-eigenem Vortragsangebot am Freitag und Samstag der Messewoche. Mit frisch gepresster, volltextsuchfähiger Jahresausgabe auf CD-ROM. Mit einem fotografischen Messegruß über zm-online – also mit Rat und Tat.

Vor allem aber werden wir auf der IDS mit der Mission aktiv sein, die einer zm-Redaktion vorrangig zukommt: Es ist die aus zahnärztlicher Sicht notwendige kritische Begleitung der dentalindustriellen Entwicklung, die Begutachtung und Einschätzung dessen, was auf dieser Fachmesse vorgestellt wird und später in Ihren Praxen eingesetzt werden soll.

Unsere Aufgabe auf der IDS ist vor allem die des unabhängigen Beobachters. Deshalb gibt es in gewohnter Manier in diesem Heft den fachlichen, kritischen Ausblick unseres langjährigen Autors und Messebeobachters Dr. Karl-Heinz Kimmel auf das, was die IDS 2003 bringen wird. Deshalb wird es auch die in Heft 8 erscheinende Messe-Nachlese geben. Eine unserer großen Freiheiten: Für Sie da zu sein.

Mit freundlichem Gruß

Egbert Maibach-Nagelzm-Chefredakteur

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