Endodontologie


Die definitive Versorgung hat einen großen Einfluss auf die Überlebensdauer von endodontisch behandelten Zähnen: Ein Zahn, der direkt nach der Wurzelkanalbehandlung eine Krone erhält, lebt 5,3 Jahre länger.

Die Persistenz von Bakterien im Wurzelkanal zählt zu den häufigsten Gründen für einen Misserfolg bei Endo-Behandlungen. Deshalb haben Forschende aus Indien Nanoroboter bei Wurzelkanaltherapien eingesetzt.

Eine Studie bestätigt die Assoziation beider Anomalien: Die Wahrscheinlichkeit für zwei Wurzelkanäle bei Unterkiefer-Inzisiven ist größer, wenn der erste Unterkiefer-Molar eine disto-linguale Wurzel aufweist.

Das dreitägige Programm des rein digitalen Kongresses stand unter der Überschrift „Endodontologie und Traumatologie. Was ist wichtig, wenn es schmerzt und kracht?“ 1.000 Teilnehmer waren online dabei.

Von Amalgam über MTA bis Super-EBA: Welches Material führt bei retrograden Wurzelfüllungen zu den besten Ergebnissen? In einem aktuellen Cochrane-Review haben Forschende versucht, diese Frage zu beantworten.

Nur wenige Patienten bedauern, dass sie sich für eine Wurzelkanalbehandlung eines schwer geschädigten Zahns entschieden haben. Fast neun von zehn würden diese Therapie bei Bedarf wiederholen, trotz Schmerzen.

Eine Forschergruppe aus Münster hat die Eindringtiefen verschiedener Sealermaterialien in Dentintubuli bei warmer Obturation untersucht. Doch zunächst mussten methodische Probleme geklärt werden.