8 Millionen Pfund zusätzliche Gelder für zahnärztliche Leistungen
Die Maßnahmen sollen den Zugang für Patienten verbessern, die keine regelmäßigen Zahnarzttermine vereinbaren können, und dazu beitragen, den Druck auf die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu verringern, sagte Nesbitt.
Die Gelder sollen in sechs zusätzliche Ausbildungsplätze für Zahnärzte fließen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, außerdem soll das Programm zur Förderung der zahnärztlichen Anmeldung von Kindern bis zum Alter von 10 Jahren fortfgeführt werden und eine zahnärztlichen Notfallklinik im Gebiet des Western Trust gebaut werden. Es soll auch finanzielle Anreize für Praxen und zur gezielten Unterstützung von Regionen mit besonders eingeschränktem Zugang geben.
Personalmangel bleibt eine zentrale Herausforderung
„Mir ist bewusst, dass der Personalmangel im Bereich der allgemeinen zahnärztlichen Versorgung weiterhin eine große Herausforderung darstellt“, sagte Nesbitt. “Wir finanzieren derzeit jährlich 30 Ausbildungsplätze für Zahnärzte. Die heute angekündigten sechs zusätzlichen Plätze werden die Kapazität erhöhen und den Zugang zur zahnärztlichen Versorgung im Rahmen des Gesundheitsdienstes in Praxen in ganz Nordirland verbessern. Diese zusätzlichen Ausbildungsplätze werden dazu beitragen, dass frisch approbierte Zahnärzte im NHS bleiben, dem Personalmangel entgegenwirken und die Zukunftsfähigkeit der zahnärztlichen Versorgung im Rahmen des Gesundheitsdienstes in den kommenden Jahren stärken.“
Der Minister erklärte, der Personalmangel bleibe eine zentrale Herausforderung und die Erhöhung der Ausbildungsplätze würde dazu beitragen, die Kapazitäten zu verbessern und die zukünftige Nachhaltigkeit der zahnärztlichen Versorgung im staatlichen Gesundheitsdienst (NHS) zu unterstützen.
„Unsere Forderung an die nordirische Regierung ist klar: Die Reform der zahnärztlichen Vergütung kann nicht aufgeschoben werden.“
British Dental Association
Wie die British Dental Association (BDA) als Vertretung der nordirischen Zahnärztinnen und Zahnärzte berichtete, sind in ganz Nordirland seit 2023 insgesamt 389.132 Patienten weniger für die zahnärztliche Versorgung durch den Gesundheitsdienst registriert; das sei weniger als die Hälfte der Bevölkerung. Die Anzahl der durchgeführten Zahnbehandlungen liege rund ein Drittel unter dem Niveau vor der Pandemie.
Die BDA sieht immer noch ein Gap
„Im Zentrum des Zusammenbruchs steht die Diskrepanz zwischen den Zahlungen des Gesundheitsministeriums für die zahnärztliche Versorgung im Rahmen des NHS und den gestiegenen Kosten, die den Praxen entstehen, um die zahnärztliche Versorgung auf moderne Standards zu bringen“, teilte die BDA in Reaktion auf die Maßnahmen des Gesundheitsministers mit.
In Nordirland gab es Ende März 2024 insgesamt 364 Zahnarztpraxen mit 1.195 Zahnärzten, die zur Durchführung von Behandlungen im Rahmen des NHS registriert waren.




