Chipping Adé: Lava Plus Zirkoniumoxid überzeugt auch ohne Verblendung

von se
Industrie
Lange Zeit wurde Zirkoniumoxid in der Zahnheilkunde ausschließlich als Gerüstmaterial eingesetzt. Der Hauptgrund dafür war seine hohe Opazität, die es unmöglich machte, eine zahnähnliche optische Wirkung zu erzielen. Inzwischen ist es jedoch gelungen, dem Werkstoff Transluzenz zu verleihen.

Die Vorteile: Durch Verzicht auf eine Verblendung entfällt das Risiko von Chipping, außerdem sind die monolithischen Versorgungen vergleichsweise kostengünstig. Aufgrund des direkten Kontakts mit dem feuchten Mundmilieu und den Antagonisten ist jedoch die Wahl eines hochwertigen Materials wichtiger denn je. Studienergebnisse bestätigen, dass Anwender mit Lava Plus Hochtransluzentes Zirkoniumoxid von 3M ESPE auf der sicheren Seite sind. Die Gründe, die für den Einsatz von Zirkoniumoxid ohne zusätzliche Verblendung sprechen, sind sowohl der deutlich geringere Aufwand bei der Herstellung der Versorgungen, der sich auch günstig auf die Kosten auswirkt, sowie die Tatsache, dass das Risiko von Chipping – einer Abplatzung der Verblendkeramik – ausgeschlossen wird. Dadurch stellen monolithische Restaurationen aus Zirkoniumdioxid eine ästhetisch ansprechende Alternative zu VMK-Versorgungen dar, vorausgesetzt, es wird ein transluzenter Werkstoff eingesetzt.

Material bietet eine hohe initiale Festigkeit

Transluzentes Zirkoniumoxid wird heute von vielen Herstellern angeboten, allerdings bestehen deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den Materialien. Grund dafür ist, dass für die erhöhte Transluzenz eine Verringerung des Aluminiumoxid-Anteils erforderlich ist, durch diese jedoch eine Reduktion der Festigkeit droht. Auch andere Faktoren wie die Politurbeständigkeit – wichtig für einen geringen Verschleiß des Antagonisten – und das Alterungsverhalten könnten negativ beeinflusst werden. Aus diesem Grund sollte bei der Materialwahl darauf geachtet werden, dass für den gewünschten Werkstoff Studienergebnisse verfügbar sind, die eine entsprechende Eignung für den monolithischen Einsatz belegen.

Für Lava Plus Zirkoniumoxid von 3M ESPE liegen diese vor: Das Material bietet eine hohe initiale Festigkeit, die sich durch Kontakt mit Feuchtigkeit bei Alterung im klinisch relevanten Zeitrahmen nicht negativ verändert. Zudem ist der Reibverschließ polierter Restaurationen aus diesem Werkstoff auch nach hydrothermaler Alterung gering. Dementsprechend handelt es sich bei Lava Plus um ein Material, auf dessen langfristig gute Eigenschaften auch bei Verwendung ohne Verblendung Verlass ist. Detailliertere Studienergebnisse zum Abrasionsverhalten von Lava Vollzirkoniumoxid-Restaurationen sind ebenfalls unter www.3mespe.de/lavaplus im Bereich Studien und Wissenschaft verfügbar.

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