Das sind die Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland
Beim wohl relevantesten Hochschulwettbewerb Deutschlands wurden gerade die Exzellenzuniversitäten des Landes ausgewählt. Für das Programm steht ein Gesamtbudget von 687 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Ziel dessen ist deren Förderung an wissenschaftlicher Spitzenleistung, Profilbildung und Kooperationen im Wissenschaftssystem in den zwei Förderlinien projektbezogene Exzellenzcluster sowie Exzellenzuniversitäten. Diese will die Universitäten als Institution und ihre internationale Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster für einen dauerhaften Zeitraum stärken.
Am 11. März bestätigten nun Bund und Länder die vom internationalen Gutachtergremium, dem sogenannten Committee of Experts, getroffene Entscheidung über die Weiterförderung der Exzellenzuniversitäten. Damit verbleiben die Universitäten RWTH Aachen, Bonn, TU Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, LMU München, TU München, Tübingen sowie der Verbund der Berliner Universitäten, im Verbund aus Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Technischer Universität Berlin ist und auch die gemeinsame Universitätsmedizin Charité integriert, in der Förderung.
Fördergelder für herausragende Forschung
Nur die Universität Konstanz scheidet aus der Förderung aus, da sie nicht mehr über die formalen Fördervoraussetzungen – mindestens zwei Exzellenzcluster - verfügt. In allen Uni-Städten, außer in Karlsruhe, wird auch das Studium der Zahnmedizin angeboten.
Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gilt als bedeutendster Wettbewerb für deutsche Hochschulen. Denn mit dem Exzellenzstatus sind nicht nur Prestige für die Universitäten, sondern auch erhebliche finanzielle Mittel verbunden. Vom Gesamtbudget entfallen aktuell 148 Millionen Euro jährlich auf die Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“. Einzeluniversitäten erhalten dabei zwischen zehn und 15 Millionen Euro im Jahr, Universitätsverbünde zwischen 15 und 28 Millionen Euro. Die Kosten tragen Bund und Länder gemeinsam, der Bund übernimmt dabei 75 Prozent.
Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) gratulierte den ausgewählten Unis: „Die Exzellenzuniversitäten sind Leuchttürme der Spitzenforschung in Deutschland, das belegen die Evaluationsergebnisse. Sie sind und bleiben Aushängeschilder unseres Wissenschaftsstandorts und haben häufig Modellcharakter für andere Hochschulen."
Die Exzellenzuniversitäten hätten nicht nur ihre internationale Sichtbarkeit durch exzellente Grundlagenforschung erhöht, sondern auch signifikante Fortschritte in der angewandten Forschung und im Technologietransfer erzielt, so die Ministerin. „Sie tragen damit zum Erfolg unserer Hightech Agenda Deutschland bei.“







