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Der "soziale Gradient" ist entscheidend
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Lightbox öffnenZusammen mit dem International Centre for Oral Health Inequalities Research and Policy (ICOHIRP) tagte die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) am 15. Mai in Berlin. Unter dem Motto “Inequalities and oral health: towards collective problem-solving” diskutierten die Teilnehmer, wie man der weltweiten Ungleichheit bei der (zahn-)medizinischen Versorgung und dem Gesundheitszustand der Menschen besser Herr werden kann. So erinnerte Prof. Stefan Listl von der Radboud University Nijmegen daran, dass diese Ungleichheit zwar schon länger bekannt ist, dass sie aber auch noch nicht wesentlich eingedämmt werden konnte. Umso wichtiger sei es, das Problem nun endlich anzugehen und Strategien dagegen zu entwickeln. Es sei wichtig, bei den Kampagnen und Maßnahmen den sogenannten sozialen Gradienten mehr zu berücksichtigen. Dieser bestätige, dass Personen verschiedener sozialer Schichten ein unterschiedliches Gesundheitsverhalten haben: Je niedriger der Sozialstatus, desto anfälliger sind die Angehörigen für Krankheiten. Viel zu lange habe man dabei das soziale Gefüge, das eine Person umgibt, außer Acht gelassen und nur auf Einkommen geschaut. Bildung, Zugangsmöglichkeiten zum Gesundheitssystem oder das Wissen um Gesundheitsrisiken seien aber mindestens genauso entscheidend. zm-sg
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Mit gleich zwei Veranstaltungen widmete sich die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) dem Thema Armut und Gesundheit. Dabei ging es auch darum, Risikoansätze zu definieren, um den Ursachen gesundheitlicher Ungleichheiten begegnen zu können.
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