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Schnullerablecken schützt vor Asthma

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Der Schnuller des eigenen Kindes galt jahrelang als Tabu, säubern durch Ablecken war verpönt. Das könnte sich nun ändern.

Bislang haben Zahnärzte davor gewarnt, dass Eltern einen heruntergefallenen Schnuller ablecken, bevor sie ihm ihrem Baby in den Mund stecken. Damit sollte eine Keimübertragung verhindert werden, besonders mit dem kariesfördernden Keim Streptococcus mutans.

Plötzlich überwiegen die Vorteile

"Diesen Keim bekommen Babies sowieso, früher oder später," sagte Prof. Dr. Stefan Zimmer in seinem Vortrag auf dem Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt am Main. Es sei jedoch heute bewiesen, dass das Schnullerablecken die Kinder vor einer späteren Asthmaerkrankung und vor der gerade im Säuglingsalter so gefürchteten Neurodermitis schützt.

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