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Spahn hält Ende der Praxisgebühr für politisch falsch

sf
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Der Gesundheitsexperte der Unions-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (CDU), rechnet durch den Wegfall der Praxisgebühr mit negativen Folgen.

"Der Wegfall der Praxisgebühr ist kurzfristig zwar sehr populär, wird uns in seinen Folgewirkungen mittel- bis langfristig aber noch beschäftigen", sagte Spahn der "Leipziger Volkszeitung".  Die Koalition will die Praxisgebühr neun Jahre nach ihrer Einführung zum 1. Januar 2013 wieder abschaffen. Der Bundestag stimmt heute darüber ab. 

Was weg ist, ist weg

Spahn warnte, dass viele, die jetzt über das Aus für die Praxisgebühr jubeln, das in einigen Jahren bereuen werden. "Jedes Jahr werden nun die zwei Milliarden Euro aus der Praxisgebühr fehlen, nach fünf Jahren fehlen dann schon zehn Milliarden. Zudem wird es zukünftig unheimlich schwer sein, eine neue Form von Selbstbeteiligung wieder einzuführen." 

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