Über zwei Drittel aller Erstis bleiben im Heimatbundesland
„Dabei gilt: Je vielfältiger das Studienangebot innerhalb des Bundeslandes, desto mehr junge Menschen bleiben zum Studium dort“, hat die Bundesoberbehörde ermittelt. Dafür wertete sie die Studienanfängerzahlen für das Wintersemester 2025/26 aus. Demnach nahmen damals rund 308.000 junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung ihr Studium auf.
NRW ist besonders beliebt als Studienort
Im bevölkerungsreichen Nordrhein-Westfalen mit seinen vielen Hochschulstandorten blieben nach Destatis-Angaben 82 Prozent der Schulabgängerinnen und -abgänger zum Studieren. Mit 34 Prozent und 33 Prozent vergleichsweise gering sei dieser Anteil in Thüringen und Brandenburg gewesen. Für Brandenburg habe man festgestellt, dass von dort fast ebenso viele junge Menschen zum Studieren ins Nachbarland Berlin gingen (32 Prozent).
Viele weichen auf das Nachbarland aus
Auch das ergab die Auswertung: Gehen Erstis doch zum Studieren in ein anderes Bundesland, zieht es sie häufig in ein Bundesland in der Nähe ihres Zuhauses. Laut Destatis kamen beispielsweise 17 Prozent der Personen, die im Wintersemester 2025/26 ein Studium in Hamburg begonnen hatten, aus Schleswig-Holstein, weitere 16 Prozent aus Niedersachsen. Personen mit Hochschulzugangsberechtigung aus Niedersachsen stellten wiederum 35 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger in Bremen.


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