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Aufruf

Umfrage zum adjuvanten Einsatz von Antibiotika in der Parodontitistherapie

"Wie kommt es, dass ein etabliertes und renommiertes wissenschaftliches Institut sich so verrennt?" fragten sich viele Zahnmediziner nach der Veröffentlichung des IQWiG-Vorberichts Ende Februar 2017. Das IQWiG sollte die systematische Behandlung der Parodontopathien überprüfen. Das Institut legte los, suchte und fand 6.004 wissenschaftliche Arbeiten. 573 davon galten als potenziell relevant. Doch nur 43 Publikationen zu 35 Studien genügten damals den strengen Kriterien des IQWiG. Jetzt wurde nachgebessert. Fotolia_agephotography
nb/pm
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In Zusammenarbeit mit den Zahnärztekammern in Deutschland führt die Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKHS) derzeit eine kurze Online-Umfrage unter allen in einer Praxis tätigen Zahnärzten sowie Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zur Behandlung der Parodontitis mit Antibiotika durch.

"Die Umfrage hat zum Ziel die präferierte Auswahl der Antibiotika sowie den Stellenwert und Indikation einer Antibiotikagabe im Rahmen der Parodontitistherapie zu untersuchen", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf von Priv.-Doz. Dr. Christian Graetz, Dr. Sonja Sälzer, Dr. Jonas Conrad sowie Prof. Dr. Christof Dörfer. "Da es sich um ein spezifisches Thema der Versorgungsforschung handelt, sprechen wir explizit Sie an, in der Praxis niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, die Sie die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland tragen."

Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit!

Der anonyme Online-Fragebogen ist in zwei Bereiche aufgeteilt - darunter finden sich Fragen zur Person wie Alter, Bundesland und Lage der Praxis sowie spezifische Fragen zur Antibiotikaanwendung.

Über den QR-Code geht's zur Umfrage

"Wir benötigen Teilnehmer aus allen Regionen von Deutschland, da, wie auch aktuell auf der Europerio in Amsterdam eindrucksvoll von Prof. Mombelli (Genf) gezeigt, große Unterschiede in der Anwendung der Antibiotika für Europa bestehen", sagt Graetz. "Wir würden uns daher sehr über Ihre Unterstützung des Forschungsprojektes durch Teilnahme über denQR-Codein den folgenden vier Wochen freuen."

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