Neuer Vorsitz beim Deutschen Ethikrat

Alena Buyx neue Vorsitzende des Deutschen Ethikrats

Die Medizin- und Forschungsethikerin Alena Buyx aus München wurde zur neuen Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats gewählt. Auf dem Arbeitsprogramm des Rats für die nächsten Wochen: Immunitätsnachweise für SARS-CoV-2.

Prof. Dr. med. Alena Buyx von der Technische Universität München ist neue Vorsitzende beim Deutschen Ethikrat Ethikrat.org

Auf seiner gestrigen Sitzung in neuer Zusammensetzung bestimmte der Ethikrat auch den weiteren Vorsitz: Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Jurist Volker Lipp (Göttingen), der Philosoph Julian Nida-Rümelin (München) und die theoretische Neurowissenschaftlerin Susanne Schreiber (Berlin) bestimmt. 11 der aktuell 24 Mitglieder waren am 30. April von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble erstmals in den Ethikrat berufen worden; die anderen 13 Ratsmitglieder hatten dem Rat bereits in der vorangegangenen Amtszeit angehört.

Noch vor der Sommerpause soll über Immunitätsnachweisen entschieden werden

Auf der Sitzung berieten die Ratsmitglieder außerdem über das künftige Arbeitsprogramm. Die Bitte von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aufgreifend, wird sich der Ethikrat zunächst mit den ethischen Aspekten einer möglichen Einführung von Immunitätsnachweisen für SARS-CoV-2 beschäftigen und eine Ad-hoc-Empfehlung zu diesem Thema erarbeiten, die noch vor der parlamentarischen Sommerpause veröffentlicht werden soll.

Der Deutsche Ethikrat war im April 2008 auf der Grundlage des Ethikratgesetzes vom Juli 2007 eingesetzt worden. Er soll die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft verfolgen, die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen ergeben. Seine Mitglieder repräsentieren naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange. Sie sollen die gesellschaftliche Meinungsvielfalt widerspiegeln.

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