Bilder der Woche

Zu neuen Ufern aufbrechen

Mit rund 300 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesland tagte der diesjährige Fortbildungskongress der Zahnärztekammer Rheinland-Pfalz traditionell in Mainz im Hotel Hilton. Hier geht es zur Bilderstrecke.

Präsident der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz, San. Rat. Dr. Michael Rumpf (Mitte) gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundeszahnärztekammer Dr. Peter Engel (links) und Prof. Dr. Bernd d`Hoedt (rechts) bei der Eröffnungsveranstaltung. Das Programm stand unter dem Motto "Paradigmenwechsel - Wenn Dogmen zerbrechen". zäk-rh-pf

Die Rheinland-Pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), lobte die Zahnärzte dafür, dass sie selbstkritisch eingefahrene Mechanismen in Frage stellen würden, um Platz für Neues zu schaffen: "Genau diese Eigenschaft zeigt sich in der hohen Bereitschaft, sich fortzubilden, Geld und Zeit zu investieren - und das für einen hohen Qualitätsstandard und letztlich für die Patientensicherheit." zäk-rh-pf
Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, zeigte sich bei der aktuellen GOÄ-Diskussion in Sorge, dass die Balance zwischen den aktuellen Ansprüchen und der Machbarkeit nicht gehalten werden könne. zäk-rh-pf
Der Hamburger Rüdiger Nehberg wurde als "Überlebenskünstler" mit einer Tretbootfahrt über den Atlantik und mit seinen Touren durch die Wüste oder Wanderungen ohne Nahrung quer durch die Republik berühmt. In seinem Festvortrag berichtete Nehberg aus seinem Leben und machte den Zuhörern Mut: Es sei wichtig, alte Dogmen zu verlassen und zu neuen Ufern aufzubrechen. zäk-rh-pf
Professor Dr. Bernd D´Hoedt, Oralchirurg der Universitätszahnklinik in Mainz, hat gemeinsam mit seinen Mitarbeitern das umfangreiche Programm des Kongresses zusammen gestellt. zäk-rh-pf
PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Friedberg, war verantwortlich für das Mitarbeiterinnen-Programm. Dieses thematisierte Fallstricke, die bei der Abrechnung auftreten können, versammelte Tipps und Tricks zur Pflege von Schienen und kieferorthopädischen Apparaturen und gab Antwort auf die Frage, wann und in welcher Situation ein defekter Zahnersatz noch repariert werden kann. zäk-rh-pf
Der Martin-Herrmann-Forschungspreis ging in diesem Jahr an Dr. med. dent. Andreas Max Pabst (rechts) aus Koblenz. Pabst hat den begehrten Preis für einen experimentellen Therapieansatz im Rahmen der Bisphosphonat-assossizierten Kieferkammnekrose und ihrer Reduktion erhalten. Er wird in Kürze in den zm von seiner Arbeit berichten. Dr. Michael Rumpf übergibt die Ehrung. zäk-rh-pf
Mit seiner Altgoldaktion war Sanitätsrat Dr. Kohl (rechts im Bild) erneut sehr erfolgreich. Durch seine Sammelaktion für KIKAM e.V. konnten bislang schon 1,6 Millionen Euro an Spendengeldern für gute Zwecke übergeben werden. Diesmal waren es stattliche 121.000 Euro, die Kohl mit einem symbolischen Scheck an die Organisation überreichte. zäk-rh-pf
PD Dr. Robert Nölken, Lindau, erklärte, dass zwei Drittel der Resorptionen des Alveolarfortsatzes nach einer Einzelzahnextraktion in den ersten drei Monaten der Abheilungsphase auftreten. Sein Plädoyer für die Sofortimplantation überzeugte die Zuhörer. Gerade für die ästhetische Zone empfahl er, ein Implantat mit einer leicht angeschrägten Schulter zu verwenden. Der Höhenunterschied zwischen dem lingualen Bereich und dem bukkalen solle etwa zwei bis vier mm betragen. Er forderte: "Nehmen Sie immer das OP-Mikroskop und arbeiten Sie nur mikrochirurgisch, so können Sie die Blutversorgung der Gingiva erhalten und perfekte Ergebnisse erzielen!" zäk-rh-pf
Senior sein heißt nicht gleich, eine Prothese zu tragen. Prof. Dr. Christoph Benz (links) aus München zeigte Möglichkeiten auf, wie auch bei Hochbetagten mit einer adäquaten Prophylaxe die Zähne so lange wie möglich erhalten werden können. Er forderte, nicht nur mehr Verständnis für diese besondere Patientengruppe zu entwickeln, sondern auch die Pflegekräfte zu motivieren, daran mitzuarbeiten. "Denn eine gute Mundgesundheit trägt nicht nur positiv zum medizinischen, sondern auch zum psychischen Allgemeinzustand unserer Senioren bei", sagte Benz. zäk-rh-pf
Dr. Dr. Anette Strunz aus Berlin demonstrierte, wie Hypnose in der Allgemeinpraxis eingesetzt werden kann und für welche Patienten sie von Nutzen ist. "Gerade der Phobiker sowie Kinder, die häufig von den Eltern ängstlich gemacht werden, können durch Hypnosetechniken eine Entspannung erfahren, die eine Zahnbehandlung ohne zusätzliche medikamentöse Sedierung problemlos ermöglicht." Strunz empfiehlt eine entsprechende Ausbildung nicht nur für den Zahnarzt, sondern auch für das Team. zäk-rh-pf
Prof. Dr. Sven Reich, Aachen, stellte die herkömmliche Abformung der digitalen Abformung gegenüber. Bei Einzelkronen sieht er durch die digitale Version Vorteile, da mit einem weiteren System in einer Sitzung der Zahnersatz hergestellt werden kann. Er demonstrierte, dass auch, wenn die Abformung auf digitalem Weg nicht überall perfekt sein sollte, es möglich ist, genau diese Stelle nachzuscannen. Die Software fügt dann alle Bilder zu einem Ganzen zusammen. Obwohl noch kein Muss für jede Praxis, empfiehlt Reich, sich heute schon mit dieser Technik zu beschäftigen. zäk-rh-pf
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