Politik

Gefordert: Zuschüsse zum barrierefreien Praxisumbau!

Praktiziert der Arzt im dritten Stock ist er ohne Fahrstuhl für Menschen mit Behinderung nicht erreichbar. Allerdings: Wird eine Praxis barrierefrei umgebaut, kostet das bis zu 175.000 Euro. Netto. KZBV und KBV fordern deshalb für die Inhaber Zuschüsse.

Mehr als sieben Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung leben in Deutschland, bis 2030 wird mit etwa 3,5 Millionen Pflegebedürftigen gerechnet. Vor diesem Hintergrund sprachen sich Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Berlin für einen engen Schulterschluss mit der Politik aus, denn die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist in der Ärzte- und Zahnärzteschaft von zentraler Bedeutung. . dg-zm

KZBV-Chef Dr. Wolfgang Eßer: Beim barrierearmen Aus- und Umbau der Bestandspraxen entstehen hohe Kosten. Damit Zahnärzte und Ärzte dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden können, bedarf es konkreter finanzieller Unterstützung. Dass dieses gemeinsame Anliegen von KBV und KZBV nun im Arbeitsentwurf des Nationalen Aktionsplans aufgegriffen worden ist, ist ein wichtiges Signal für die Kollegen vor Ort." dg-zm
KBV-Vorsitzender Dr. Andreas Gassen: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesregierung mit dem Nationalen Aktionsplan 2.0 die niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte dabei unterstützen will, ihre Praxen möglichst barrierearm zu gestalten.“ dg-zm
Dipl.-Med. Regina Feldmann, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: "Ich als Hausärztin weiß, wie sehr ältere gebrechliche Patienten oder Mütter und Väter mit Kinderwagen und kleineren Kindern auf einen barrierearmen Zugang zu Praxen angewiesen sind." dg-zm
Das neue Gutachten des Architekten Frank Opper zeigt an drei realen Praxen beispielhaft, welche Kosten ein barrierearmer Umbau verursacht. Ein Umbau nach den gültigen Bauvorschriften ist mit Belastungen von bis zu 175.000 Euro netto verbunden. dg-zm

Im Interesse der betroffenen Patienten sollte ein schneller und umfassenden Ausbau einer barrierearmen Versorgung weiter voran gebracht werden. „Für möglichst alle Menschen einen gleichberechtigten, flächendeckenden und wohnortnahen Zugang zur gesundheitlichen Versorgung zu gewährleisten, betrachten wir als standespolitische Verpflichtung", sagte der KZBV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Eßer.

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