Aus den Ländern: Niedersachsen

"Moderne Ausbildung darf nicht an Kosten scheitern"

Die Zahnärztekammer Niedersachsen hat an ihre Landesregierung appelliert, am 3. November im Bundesrat für die neue Approbationsordnung zu stimmen. Alles andere sei ein Rückschritt.

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Der Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN), Henner Bunke, D.M.D./Univ. of Florida, hat am Freitag eindringlich an die niedersächsische Landesregierung appelliert, sich in der kommenden Sitzung des Bundesrats am 3. November gemeinsam mit den anderen Ländern für die Einführung einer zeitgemäßen, patientenorientierten Ausbildung von Zahnmedizinern in Deutschland einzusetzen. „Die Integration von modernen Präventionskonzepten sowie die Berücksichtigung besonderer Diagnostiken, Betreuungskonzepte und Therapiemöglichkeiten für unsere immer älter werdende Gesellschaft sind mehr als überfällig“, mahnte Bunke.

Länder fürchten Mehrkosten für die ausbildenden Hochschulen

Die endgültige Zustimmung des Bundesrats zur neuen Approbationsordnung Zahnmedizin (ZApprO) könnte am 3. November 2017 erfolgen, die neue Verordnung erfahrungsgemäß ein Jahr später in Kraft treten. Knackpunkt sei allerdings, so heißt es in der Mitteilung weiter, dass der Entwurf aus dem Bundesministerium von einer Novellierung zum Nulltarif ausgeht und auch keine verbindlichen Aussagen zu möglichen Kosten bzw. deren Verteilung enthält. Experten schätzten die Kostensteigerung auf bis zu 15 Prozent. Das wären durchschnittlich 2,5 Millionen Euro mehr pro Jahr je Ausbildungsstandort, die die Länder zu tragen hätten.

„Vor dem Hintergrund gut gefüllter Länderhaushalte und der seit mehr als 60 Jahren stagnierenden Ausbildungskosten wäre ein Verhindern des Zieleinlaufs ein wirklicher Rückschritt für die zahnärztliche Ausbildung gerade auch an den niedersächsischen Universitätskliniken Hannover und Göttingen“, betonte Bunke. Aus dieser Verantwortung heraus bittet der ZKN-Präsident die Bundesratsmitglieder, sich dieser ebenfalls bewusst zu sein und die neue Approbationsordnung für Zahnärzte am 3. November mit großer Mehrheit zu verabschieden.

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