Kleine Studie zur Aligner-Behandlung

Frauen machen gerade Zähne zufriedener

Inwieweit hat die Persönlichkeit Einfluss auf die Zufriedenheit mit der Invisalign-Behandlung? Dieser Frage gingen Forscher am College of Dentistry der King Khalid Universität in Saudi-Arabien nach.

Frauen sind gerade Zähne offenbar wichtiger als Männer. Zu dem Ergebnis kommen jedenfalls Forscher einer kleinen Studie in Saudi-Arabien. Adobe Stock_tigristiara

Mithilfe des OHIP-Fragebogens erfassten sie bei 50 zufällig ausgewählten Patienten (26 Frauen, 24 Männer zwischen 18 und 48 Jahren) das Oral Health Impact Profile (OHIP), also die subjektive Einschätzung der eigenen mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität. Zudem fragten sie Persönlichkeitsmerkmale ab, die das subjektive Empfinden des Behandlungserfolgs und der damit verbundenen Lebensqualität der Mundgesundheit beeinflussen könnten.

Vor der Behandlung wurden die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit (NEO-Fünf-Faktoren-Inventar) abgefragt: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit gegenüber der Behandlung sowie Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit nach der Behandlung. Zudem wurden die Patienten vor und nach der Behandlung untersucht.

Der Geschlechterunterschied war signifikant

Der Geschlechterunterschied war signifikant: Mehr Frauen als Männer zeigten sich grundsätzlich bereit, eine kieferorthopädische Behandlung in Anspruch zu nehmen. Während der Behandlung gaben sie weniger häufig funktionale Einschränkungen an als die befragten Männer. Keinen erkennbaren Unterschied machten dabei das Bildungsniveau, ob die Teilnehmer verheiratet waren oder ledig und ob sie rauchten oder nicht.

Insgesamt knüpft das Ergebnis an bereits bestehende Studien an und unterstreicht damit, dass Frauen die Aligner-Behandlung eher als eine Verbesserung der Lebensqualität im Kontext der Mundgesundheit empfinden.

Al Nazeh, A. A. et al: "Relationship between oral health impacts and personality profiles among orthodontic patients treated with Invisalign clear aligners" in Scientific Reports on 24 Nov. 2020 DOI: https://doi.org/10.1038/s41598-020-77470-8

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