Halitosis, Xerostomie und Hyposalivation

Trockener Mund, schlechter Geschmack

Abbildung 2: 49-jährige Patientin mit Sjögren-Syndrom und massiver Beeinträchtigung der Mundöffnung: initiale und fortgeschrittene kariöse Läsionen im zervikalen Bereich Hahnel
Abbildung 3: Seniorin mit Medikamenten-assoziierter Mundtrockenheit: initiale kariöse Läsionen sowie vermehrte Retention von Plaque an den cervikalen Anteilen der Incisiven im Unterkiefer, Sekundärkaries an den überkronten Incisiven im Oberkiefer Hahnel
Abbildung 4: Senior mit Medikamenten-assoziierter Mundtrockenheit: keine Bildung eines Speichelsees im Mundbodenbereich Hahnel

Symptome

In diesem Zusammenhang sollte bedacht werden, dass die Wechselwirkungen verschiedener gleichzeitig eingenommener Medikamente unter dem Aspekt der Mundtrockenheit als relevanter oraler Nebenwirkung bis dato kaum untersucht wurden. Während die Xerostomie vielfach mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der betroffenen Patienten einhergeht, bewirkt die Verringerung der Speichelsekretion in der Regel klinische Symptome.

Dazu gehören das Auftreten von dünnen und verletzlichen Schleimhäuten der Mundhöhle, die fehlende Bildung eines Speichelsees im Mundbodenbereich, die aufgrund der fehlenden Selbstreinigungsfähigkeit der Mundhöhle vermehrte Ablagerung von Plaque sowie schließlich das Auftreten von kariösen Läsionen insbesondere im Zahnhalsbereich, die letztlich zu Frakturen führen können (Abbildung 2). In diesem Stadium gestaltet sich die restaurative zahnärztliche Therapie oft sehr schwierig. Weiterhin treten vermehrt Rhagaden der Mundwinkel auf. Bei besonders ausgeprägter Mundtrockenheit im Zuge strahlentherapeutischer Behandlungen werden häufig foudroyante Karies und Foetor beobachtet.

Neben diesen typischen klinischen Befunden wurde insbesondere bei Senioren mit Hyposalivation auch über eine veränderte Nahrungsaufnahme berichtet [Iwasaki et al., 2015], was die allgemeinmedizinische Relevanz der Mundtrockenheit zusätzlich unterstreicht: Sie kann leicht zur Malnutrition führen.

Mundgeruch macht einsam. Aber nur in den wenigsten Fällen kommt er aus dem Magen. Am häufigsten sind intraorale Ursachen.

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