zm-Serie: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Hans Fliege – früher Nationalsozialist und Denunziant

Hans Fliege (1890–1976) gehört zu den wenigen zahnärztlichen Hochschullehrern, denen es nach 1945 nicht mehr gelang, an ihre Karriere anzuknüpfen. Der Beitrag schildert die Hintergründe dieses Bruchs und beschäftigt sich mit der Rezeption Flieges in der Bundesrepublik.1

Hans Fliege – aus Michel (1959), S. 57. 
Das Bild entstammt aus einer nie als Buch 
veröffentlichten Dissertation von 1959.

Hans Max Albert Fliege wurde am 7. Oktober 1890 in Zwickau, Sachsen, geboren. Er war der Sohn des ortsansässigen Dentisten Max Fliege, der ursprünglich eine Ausbildung zum Friseur absolviert, danach eine Dentistenschule besucht und schließlich eine Praxis etabliert hatte.2

Fliege war bereits als Schüler im Labor des Vaters tätig und entwickelte so frühzeitig ein Interesse für den Zahnarztberuf. Nach dem Abitur nahm er – ebenso wie sein jüngerer Bruder Helmut – das Studium der Zahnheilkunde auf. 1912 schrieb er sich dazu an der Universität Kiel ein. Im August 1914 unterbrach er das Studium, um als „Kriegsfreiwilliger“ beim Infanterie-Regiment 133 beziehungsweise in einem Reservelazarett im heimatlichen Zwickau Dienst zu leisten. Doch Fliege zog sich eine Lungenerkrankung zu, die einen Aufenthalt in der Heilanstalt Grüna bei Chemnitz erforderlich machte. 1917 schied er aus dem Kriegsdienst aus. Im Wintersemester 1917/18 nahm er das Studium an der Universität Tübingen wieder auf, und im Frühjahr 1919 absolvierte er dort die zahnärztliche Prüfung.3

In nur wenigen Monaten bis zum Professor

Während Flieges Bruder die väterliche Praxis übernahm, blieb Hans Fliege an der Universität: Im Mai 1919 wurde er Assistent am Tübinger Zahnärztlichen Institut bei Hermann Peckert und im Juli 1920 promovierte er dort über die Nichtanlage des zweiten Prämolaren zum Dr. med. dent.4 Im April 1921 wechselte er dann als Assistent ans Zahnärztliche Institut der Universität Marburg zu Hans Seidel. Im selben Jahr heiratete er die Chemnitzerin Susanne Staffel, eine Tochter des Sanitätsrates Dr. Erich Staffel; sie brachte in den Folgejahren die gemeinsamen Kinder Erika, Ferdinand und Adolf zur Welt.5

In Marburg fungierte Fliege als „Direktoralassistent“6 und von Januar 1928 bis April 1934 als Oberassistent. Im Mai 1931 habilitierte er sich dort zum Themenfeld zahnärztliche Lokalanästhesie7 und wurde zum Privatdozenten für Zahnheilkunde ernannt. Im August 1933 beging Flieges Vorgesetzter Seidel nach langjähriger Krankheit – Michel erwähnt ein „schleichendes inneres Leiden“8 – Suizid. Daraufhin übertrug man Fliege die Lehrstuhlvertretung. Mit Wirkung vom 1. Mai 1934 wurde Fliege dann planmäßiger Extraordinarius als Nachfolger von Seidel, und bereits im Juli 1934 arrivierte er zum ordentlichen Professor – damit hatte er binnen weniger Monate einen Karrieresprung vom Oberassistenten zur höchsten professoralen Position, dem Ordinariat, vollzogen.9


Titelstory zm 18: Die Rolle der Zahnärzte im NS-Regime

Der „Walkhoff-Preis“ heißt jetzt „DGZ-Publikationspreis“. Damit reagiert die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) auf Ergebnisse des Forschungsprojekts „Zahnmedizin und Zahnärzte im Nationalsozialismus“: Im Rahmen der Studie wurde bekannt, dass Namensgeber Otto Walkhoff ein glühender Verfechter des Nationalsozialismus und bereits vor 1933 in die NSDAP eingetreten war.

Hier geht's zum Artikel

Bei der Beurteilung von Personen werden oft zwei Aspekte vermengt, die wir Geschichtswissenschaftler eigentlich bewusst sehr getrennt halten: die Fachlichkeit und die Honorabilität (= Vorbildcharakter) einer Person.

Hier geht's zum Artikel

Die Verbrechen von Berufskollegen in der NS-Zeit seien zu vielen angehenden Ärzten und Zahnärzten unbekannt, kritisiert der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. Er plädiert dafür, die Approbationsordnung um diesen Baustein zu ergänzen. Prof. Dominik Groß, Gesamtleiter des zahnärztlichen Aufarbeitungsprojekts, begrüßt diesen Vorstoß: „Wir stellen immer wieder fest, wie wenig Vorwissen die Studierenden mitbringen und wie schockiert sie auf die Verbrechen reagieren.“

Hier geht's zum Artikel

Hans Fliege (1890–1976) gehört zu den wenigen zahnärztlichen Hochschullehrern, denen es nach 1945 nicht mehr gelang, an ihre Karriere anzuknüpfen. Der Beitrag schildert die Hintergründe dieses Bruchs und beschäftigt sich mit der Rezeption Flieges in der Bundesrepublik.

Hier geht's zum Artikel

Aus Anlass der 70-jährigen Wiederkehr des Approbationsentzugs für Ärzte und Zahnärzte, die unter die nationalsozialistischen Rassengesetze fielen, ehrten in Bayern die KZV, die Landeszahnärztekammer und der Zahnärztliche Bezirksverband München Stadt und Land auch den Zahnarzt, Kieferorthopäden und Vererbungswissenschaftler Erich Knoche (1884–1969).1 Zunächst Hofzahnarzt in Gotha, führte Knoche seit 1921 in München eine Praxis in bester Lage, verfasste zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und konnte sich zum Bekanntenkreis von Oswald Spengler und Thomas Mann zählen. Er gehörte zu den wenigen vertriebenen Zahnärzten, die nach Deutschland zurückkehrten und denen schon früh wieder große Wertschätzung entgegengebracht wurde.

Hier geht's zum Artikel


1938 begann Fliege ein berufsbegleitendes Zweitstudium der Medizin. Im Krieg leitete er dann das Teillazarett für Kiefer- und Gesichtsverletzte im Marburger Nibelungenhaus; späterhin war er auch für die Teillazarette Teutonen- und Fridericianerhaus zuständig. Trotz dieser Aufgaben konnte er 1941 die ärztliche Prüfung in Marburg absolvieren. 1944 wurde Fliege in Luftwaffenlazarette in Italien beziehungsweise Norwegen abkommandiert. Dort war er zuletzt im Rang eines Oberfeldarztes tätig.10

Fliege war zweifellos ein glühender Anhänger der NS-Ideologie. Bereits 1919 wurde er Mitglied im Alldeutschen Verband, der als militaristisch, nationalistisch und antisemitisch galt. 1929 – und somit einige Jahre vor Hitlers Machtübernahme – trat er dann in die NSDAP ein (Aufnahme 1.11.1929, passagerer Austritt 1.7.1930, Wiedereintritt 1.5.1932). Seine niedrige Mitgliedsnummer (Nr. 169.105) dokumentiert, dass er den frühen Parteigängern zuzurechnen war. Bereits 1930 schloss er sich der SA an.11 Kurz nach Fliege wurde auch dessen Ehefrau Susanne NSDAP-Mitglied (Eintritt 1.4.1930; Nr. 223.009).12 1932 traten der ursprünglich evangelische Fliege und seine Frau aus der Kirche aus und bezeichneten sich fortan gemäß der NS-Terminologie als „gottgläubig“. Entsprechend vermerkte er in den Akten: „Ich bin mit meiner Frau und meinen drei Kindern aus der Kirche ausgeschieden, die Kinder wurden gottgläubig erzogen“.13

Sein NS-Netzwerk ersetzte die Qualifikation

1933 wurde Fliege bereits Stadtverordneter der NSDAP in Marburg. Er war zudem einer von insgesamt vier Dozenten für Zahnheilkunde, die am 11. November 1933 – also vor seiner Berufung auf den Marburger Lehrstuhl – das „Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler“ unterzeichneten.14 Fliege war überdies Mitglied im NS-Lehrerbund, im NS-Ärztebund, im NS-Dozentenbund und in der NS-Volkswohlfahrt. 1939 wechselte er von der SA zur einflussreicheren SS (Nr. 313.986), wo er zuletzt als SS-Obersturmbannführer fungierte.15 Auch wirkte er als „Personalreferent im Stab der SS Oberabschnitt Fulda-Werra“.16

Flieges politische Bekenntnisse sollten sich auszahlen: Seine Hausberufung zum außerordentlichen Professor (Extraordinarius) und die zeitnahe Beförderung zum ordentlichen Professor (Ordinarius) am 21. Juli 1934 erfolgten trotz fraglicher fachlicher Qualifikation auf Druck maßgeblicher NS-Kreise. Es handelte sich um eine „rein politisch motivierte Lehrstuhlbesetzung“, bei der die „wissenschaftliche Qualifikation [...] im Endeffekt keine Rolle“ spielte.17 Dabei lässt sich nachweisen, dass Fliege auf ein funktionierendes Netzwerk einflussreicher Nationalsozialisten zurückgreifen konnte: Dazu gehörte Flieges Schwager, der Marburger Zahnarzt Friedrich Brammer, der selbst bis zu seiner Niederlassung 1931 am Marburger Institut als zahnärztlicher Hilfslehrer tätig gewesen war und somit bis dahin die zweithöchste Stellung nach dem Direktor Seidel eingenommen hatte. Brammer fungierte in Marburg als nationalsozialistischer Stadtrat, stand als SS-Offizier in persönlicher Verbindung zu Karl Weinrich, dem Gauleiter von Kurhessen und überzeugte diesen, „daß als Nachfolger Seidels einzig und allein Fliege in Frage käme“.18

Täter und Verfolgte

Die Reihe „Zahnärzte als Täter und Verfolgte im ‚Dritten Reich‘“ läuft das gesamte Kalenderjahr 2020. In der zm 20/2020 folgen Werner Rohde und Julius Misch, in der zm 22/2020 Karl Friedrich Schmidhuber und Ernst Hausmann.

Alle bisherigen Beiträge sind unter dem folgendem Link zu finden: Täter und Verfolgte im „Dritten Reich“

Zu Flieges und Brammers politischem Netzwerk gehörten neben Weinrich Reichsdozentenführer Karl Pieper, Brammers Praxispartner Karl Schaumlöffel, der zugleich als politischer Beauftragter des Zahnärzteführers in Großhessen fungierte, und Prinz Philipp von Hessen, NS-Politiker und Oberpräsident der preußischen Provinz Hessen-Nassau: Sie alle forderten – gegen den initialen Widerstand des Dekans der Marburger Medizinischen Fakultät Max Baur – die Berufung Flieges auf das Ordinariat und Direktorat des Zahnärztlichen Instituts der Universität Marburg und setzten sich schlussendlich durch.19

Vorlesungen hielt er in der „schwarzen Uniform“

Bereits im Juni 1934 wurde Fliege NSDAP-Vertrauensmann an der Medizinischen Fakultät Marburg. Dabei handelte es sich um eine „Schlüsselposition“, in der er auf den „Karriereverlauf seiner Kollegen“ durch teils diskreditierende politische Einschätzungen Einfluss nahm.20 1936 wurde Fliege von Leopold Zimmerl sogar als künftiger Rektor der Universität Marburg in Vorschlag gebracht – das Rektorat ging schließlich jedoch an Zimmerl selbst.21 Fliege war dafür bekannt, Vorlesungen in der „schwarzen Uniform“ der „SS-Offiziere“ zu halten und zudem einen langen Säbel zu tragen.22 Dank seiner politischen Kontakte gelang ihm im „Dritten Reich“ ein erheblicher Ausbau des Marburger Zahnärztlichen Instituts. So wurde unter anderem ein metallografisches Laboratorium eingerichtet.23

Nach seiner Gefangennahme 1945 wurde Fliege in Rheinbach (Bonn) und nachfolgend im Kriegsgefangenenlager Mailly d’Camp (bei Metz) interniert; zudem wurde er 1945 aus dem Hochschuldienst entlassen. Später erfolgte seine Überstellung in die Nachkriegslager Darmstadt beziehungsweise Ludwigsburg, wo er bis Anfang Juli 1948 einsaß. Nach seiner Freilassung wurde Fliege als Mitläufer (Gruppe IV) entnazifiziert.24

Entnazifiziert als Mitläufer

Nachdem Fliege von Juli bis Dezember 1948 arbeitslos gewesen war, konnte er ab Januar 1949 vertretungsweise die Praxis des kriegsgefangenen Zahnarztes Gottlob Alfken in Marburg führen. Im Juni 1952 gründete er eine Zahnarztpraxis im eigenen Wohnhaus in Marburg, und spätestens in den 1950ern erlangte er die Zweitpromotion zum Dr. med.25

Flieges eigentliches Ziel war allerdings die politische Rehabilitierung und die Rückkehr an die Universität. Vor diesem Hintergrund führte er ab 1951 einen langwierigen Rechtsstreit mit der Universität Marburg. Streitpunkte waren die von ihm eingeforderte Anerkennung als (emeritierter) Ordinarius und die damit verbundenen Pensionsansprüche. Aufgrund seiner offenkundigen Verstrickung in den Nationalsozialismus konnte er seine Hochschulkarriere jedoch nicht wieder aufnehmen – Fliege gehörte damit zu insgesamt nur sieben Medizin-Professoren, die „wegen ihrer politischen Belastung nicht wieder in die Marburger Fakultät“ zurückkehren durften.26 Dagegen erreichte er mit Wirkung vom 1.12.1958 die nachträgliche Emeritierung durch das Hessische Ministerium, verbunden mit der Rechtsstellung und Pensionsberechtigung eines emeritierten Ordinarius.27
Fliege blieb bis 1974 zahnärztlich tätig. Er verstarb am 29. Januar 1976 in Marburg.28

Unerwähnt blieb bisher Flieges wissenschaftliches Oeuvre. Seine Forschungsschwerpunkte waren die zahnärztliche Lokalanästhesie,29 Zahnretentionen,30 die zahnärztliche Chirurgie31 sowie Kieferbrüche32. Fliege hinterließ insgesamt 36 Schriften; sie entstanden von 1920 bis 1942. Keine seiner Veröffentlichungen erwies sich als grundlegend oder gar wegweisend, und in der Geschichte der DGZMK spielte er keine Rolle.33 Vergleicht man sein Werk mit dem der anderen in dieser Täter-Reihe behandelten Hochschullehrer, so finden sich Parallelen zu Heinrich Fabian34 und Fritz Faber35 – deutlich schlechter sind nur die spärlichen Arbeiten von Karl Pieper36 einzuordnen. Dagegen genossen etwa Hermann Euler37 und Otto Loos38 neben dem Rückhalt der NS-Verantwortlichen auch eine hohe fachliche Reputation – allerdings hatten beide ihr Ordinariat auch bereits deutlich vor 1933 erreicht.

1987 erschien dann eine stark apologetische, zahnmedizinische Dissertation zum Leben und Werk Flieges. Diese entstand in einer Zeitphase, in der die Widerstände zahnärztlicher Standespolitiker und Wissenschaftler gegen eine Aufarbeitung der NS-Zeit noch groß waren.39 Zu diesen „Opponenten“ gehörte auch der Marburger Ordinarius Heinz Bernhardt40, der die besagte Doktorarbeit betreute. Darin wurde Flieges Rolle im „Dritten Reich“ verklärt und dieser zum leichtgläubigen Opfer stilisiert. So heißt es, Flieges politisches Engagament im „Dritten Reich“ sei seinem „Glauben“ an die „Aufrichtigkeit der nationalsozialistischen Zielsetzungen“ entsprungen.41

Der Autor stützte sich bei seiner Einschätzung auf Zeitzeugen, die kaum als unabhängig gelten konnten: nämlich auf Flieges Söhne und dessen Witwe, die bereits vor 1933 als Nationalsozialistin hervorgetreten war.
Dementsprechend referierte er: „Einer seiner Söhne hatte den Eindruck, daß Fliege gar kein großes Interesse und Verständnis für Politik aufbrachte, sondern daß er vielmehr ein Romantiker war, der den Versprechungen der Nazis zuviel Glauben geschenkt hatte [...] Die kurz darauf folgenden Reisen nach Italien und Norwegen [...] hatte Fliege vielleicht auch als Fluchtmöglichkeit vor den immer bedrückender werdenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen benutzt. Ohne ihn von einer politischen Mitverantwortung reinwaschen zu wollen, muß noch erwähnt werden, daß er – wohl im Gegensatz zur Partei – wesentlich toleranter gegenüber Andersdenkenden und Anderslebenden war.“ Diese Toleranz habe ihm nach dem Krieg die gesellschaftliche Reintegration erleichtert.42

Und bis in die 1980er-Jahre verklärt

 Selbst Flieges militärischem Auftreten in den Lehrveranstaltungen konnte der Verfasser etwas abgewinnen: „Sein Umgangston war stets kurz und militärisch präzis, dennoch fühlten sich die Studenten verstanden und anerkannt.“  In der Entscheidung des Gerichts, Fliege die Rechtsstellung eines entpflichteten Professors zuzuerkennen, glaubte der Verfasser schließlich eine „völlige gesellschaftliche Rehabilitierung“ Flieges zu erkennen.44

Im Gegensatz dazu hatte Carl-Heinz Fischer45 kurz zuvor in seinen Lebenserinnerungen (1985) klare Worte gefunden. Er vermerkte in Bezug auf seinen früheren Kollegen Fliege lapidar: „Er hatte sich im Dritten Reich stark engagiert und war deshalb nach dem Krieg aus dem Amt vertrieben worden.“46 n

Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Groß
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen
Klinisches Ethik-Komitee des Universitätsklinikums Aachen MTI 2,
Wendlingweg 2, 52074 Aachen
dgross@ukaachen.de
 

Fußnoten:
1 Für die folgenden Ausführungen vgl. Wilkens (1987), passim; Auerbach (1979), 232; Aumüller (2001), 146–148, 251–256, 655, 719; Marburger Professorenkatalog (2020); Michel (1959), 56–65;
2 Die Dentisten stellten bis zum Anfang der 1940er-Jahre die Mehrheit der deutschen Zahnbehandler: Groß (2019), 38;
3 Wie Fußnote 1;
4 Fliege (1920);
5 Wilkens (1987), 6–8;
6 Fliege (1940), 792;
7 Fliege (1931);
8 Michel (1959), 56;
9 Wie Fußnote 1;
10 Wie Fußnote 1.
11 BArch R 9361-IX/9120222; BArch R 4901/13262; GStA PK, I. HA Rep. 76 Va Sekt. 3 Tit. IV Nr. 39, Bd. 16; Grüttner (2004), 50; Klee (2013), 156;
12 BArch R 9361-III/45192;
13 BArch R 9361-III/45192; BArch R 9361-III/524458;
14 Bekenntnis der Professoren (1933);
15 BArch R 9361-III/45192; Dienstaltersliste der Waffen-SS (1987), 157;
16 Aumüller (2001), 719;
17 Aumüller (2001), 255;
18 Aumüller (2001), 252;
19 Nagel (2000), 232–240;
20 Aumüller (2001), 147f;
21 Nagel (2000), 303, 315;
22 Wilkens (1987), 10; Lauer (1991), 153, 175;
23 Wilkens (1987), 128.
24 HHStA Wiesbaden, 520, Nr. FuZ-A 326 (Spruchkammerakte Hans Fliege);
25 DZA (1957), 382;
26 Aumüller (2001), 655;
27 Auerbach (1979), 232; StA Marburg, Best. 310, Acc. 1992/55, Nr. 6176, Bd. 1 (Personalakte Hans Fliege); Wilkens (1987), 145;
28 Wilkens (1987), 145f;
29 Fliege (1924); Fliege (1925); Fliege (1931);
30 Fliege (1929); Fliege (1934a);
31 Fliege (1938); Fliege (1942);
32Fliege (1934b); Fliege (1937);
33Groß/Schäfer (2009);
34 Groß (2020b);
35 Groß (2020c);
36 Groß (2020d);
37 Groß (2020e); Groß (2018a);
38 Groß (2020a);
39 Schwanke/Krischel/Groß (2016); Groß (2018b);
40 Vgl. etwa Bernhardt (1990), 272;
41 Wilkens (1987), 10f;
42 Wilkens (1987), 10f;
43 Wilkens (1987), 131;
44 Wilkens (1987), 145;
45 Groß/Schmidt/Schwanke (2016), 129–171;
46 Fischer (1985), 612.

Seite 1: Hans Fliege – früher Nationalsozialist und Denunziant
Seite 2: Literaturliste
alles auf einer Seite

Welche politische Rolle kam der Zahnärzteschaft zwischen 1933 und 1945 zu? Wer wurde zum Täter, wer verfolgt? In dieser zm-Reihe wird die NS-Vergangenheit des Berufsstandes systematisch aufgearbeitet.

43683464344188434418943441904368347 4368348 4344193
preload image 1preload image 2preload image 3preload image 4preload image 5preload image 6preload image 7preload image 8preload image 9preload image 10preload image 11preload image 12preload image 13preload image 14preload image 15preload image 16preload image 17preload image 18preload image 19preload image 20preload image 21preload image 22preload image 23preload image 24preload image 25preload image 26preload image 27preload image 28preload image 29preload image 30preload image 31preload image 32preload image 33preload image 34preload image 35preload image 36preload image 37preload image 38preload image 39preload image 40preload image 41preload image 42preload image 43preload image 44preload image 45preload image 46preload image 47preload image 48preload image 49preload image 50preload image 51preload image 52preload image 53preload image 54preload image 55preload image 56preload image 57preload image 58preload image 59preload image 60preload image 61preload image 62preload Themeimage 0preload Themeimage 1preload Themeimage 2preload Themeimage 3preload Themeimage 4preload Themeimage 5preload Themeimage 6preload Themeimage 7preload Themeimage 8preload Themeimage 9preload Themeimage 10preload Themeimage 11preload Themeimage 12preload Themeimage 13preload Themeimage 14preload Themeimage 15preload Themeimage 16preload Themeimage 17preload Themeimage 18preload Themeimage 19preload Themeimage 20preload Themeimage 21preload Themeimage 22preload Themeimage 23preload Themeimage 24preload Themeimage 25preload Themeimage 26preload Themeimage 27preload Themeimage 28
Bitte bestätigen Sie
Nein
Ja
Information
Ok
loginform
Kommentarvorschau
Kommentarvorschau schliessen
Antwort abbrechen
Ihr Kommentar ist eine Antwort auf den folgenden Kommentar

Keine Kommentare