Funktionsdiagnostik

 

 


Zahnverletzungen treten bei rund jedem vierten Kind und jedem dritten Erwachsenen auf. Risikofaktoren wie ein inkompetenter Lippenschluss erhöhen das Trauma-Risiko.

Frauen haben im Vergleich zu Männern ein doppelt so hohes Risiko, an einer CMD zu erkranken. Ein brasilianisches Forscherteam vermutet daher, dass ein Zusammenhang mit hormonellen Veränderungen besteht.

Bei vielen Berufsmusikern zeigt sich im Laufe ihrer Karriere eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Aber auch wer nur in seiner Freizeit ein Instrument spielt kann davon betroffen sein.

Bei einem Myokardinfarkt können die Schmerzen auch in den Kiefer ausstrahlen. Das berichten die Amercian Heart Association und das American College of Cardiology in einer neuen Leitlinie zu Thoraxschmerzen.

"Bruxismus", "Zähneknirschen" und "Zähnepressen": In der Pandemie wurde im Netz signifikant öfter nach Begriffen gegoogelt, die im Zusammenhang mit CMD stehen. Türkische Forscher haben das Phänomen untersucht.

Am 1. Juni setzt sich die Deutsche Schmerzgesellschaft mit einer bundesweiten Aktion für die Stärkung der schmerztherapeutischen Versorgung ein – auch Kaumuskel-und Kiefergelenksschmerz stehen hier im Fokus.

Was sind craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD), wie erkennen wir sie und was sind die Risikofaktoren? Auf der Sylter Woche gab Prof. Ingrid Peroz, Charité Berlin, einen fundierten Einstieg in die Thematik.

Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen stehen vom 17. bis 21. Mai im Fokus des diesjährigen Fortbildungskongresses der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein. Rund 600 Teilnehmer haben sich angemeldet.

Israelische Forscher haben in einer groß angelegten Studie an jungen Erwachsenen die Folgen von Smartphones, Socialmedia und ständiger Erreichbarkeit auf Stress, Müdigkeit, TMD und Bruxismus geprüft.

Biofeedback bei Bruxismus soll Patienten auf ihr Knirschen aufmerksam machen. Eine spezielle Biofeedback-Schiene mit eingebauten Sensoren zeigte in einer aktuellen Untersuchung vielversprechende Ergebnisse.