Kieferorthopädie

 

 


Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO) sorgt sich um die Patientensicherheit bei nichtärztlich geführten Alignerbehandlungen und sieht den Gesetzgeber in der Pflicht zum Handeln.

Im Berliner Estrel-Hotel hat heute die 94. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGKFO begonnen. Die Plätze in der für 2.500 Teilnehmer eingerichteten Convention Hall waren bereits am Vormittag fast ganz belegt.

Zahnmedizinstudierende der Uni Ulm können künftig per E-Learning kieferorthopädische Patientenbeispiele inklusive 3-D-Scans von Kiefern und Gesicht sowie von Röntgenbildern digital abrufen und bearbeiten

In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren 31 zahnärztliche und kieferorthopädische Fachgesellschaften, Verbände und Institutionen aus 25 Ländern die Aligner-Behandlungen von Start-ups.

Obstruktive Schlafapnoe erhöht nicht nur das Risiko eines schweren COVID-19-Verlaufs, sondern scheint auch das Risiko einer Infektion zu steigern. Die DGMKG empfiehlt in schweren Fällen eine Kieferoperation.

Schlafapnoe-Patienten bedürfen einer lebenslangen Therapie. Eine Studie zeigt erstmals über einen Zehn-Jahres-Zeitraum, wie die Therapien Overjet, Overbite und damit die Okklusion verändern.

Forscher erprobten in einem In-situ-Studiendesign, ob sich Demineralisationen rund um Brackets mit hochkonzentrierter Fluoridzahnpasta und Fluorid im Klebematerial verhindern lassen.

Eine zusätzliche Fluoridbehandlung senkt das Kariesrisiko bei Trägern von festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen deutlich - etwa mittels Mundspüllösungen oder Zahnpasten mit erhöhtem Fluoridgehalt.

Eine kieferorthopädische Therapie kann einen wertvollen Beitrag bei der Rehabilitation von Patienten mit Parodontitis-assoziierten Zahnfehlstellungen leisten.