Akupunktur als Schlüssel zur effektiven CMD‑Behandlung
Kiefergelenksprobleme (CMD) sind weit verbreitet, werden aber in Diagnostik und Therapie oft unterschätzt. Ursachen sind vielfältig: fehlende Standardisierung muskuloskelettaler Tests, unzureichende Berücksichtigung der Wirbelsäule und der gesamten Statik sowie psychische Einflussfaktoren.
Im zahnärztlichen Alltag sollten muskuläre Tests daher standardisiert Teil der Befundung sein. Auf dieser Basis ist eine begleitende Schienentherapie mit individuell angepasster Relaxierungsschiene indiziert, die regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf korrigiert werden muss.
Akupunktur hat sich als ideale Ergänzung in Diagnostik und Therapie erwiesen: Sie unterstützt die muskuläre Entspannung, beeinflusst Schmerzverarbeitung und kann funktionelle Zusammenhänge sichtbar machen. Besonders die Ohrakupunktur bietet den Vorteil, dass Punkte nur bei gestörter Funktion auffindbar sind und so pathogenetische Zusammenhänge verdeutlicht werden.
Eine aktuelle Studie aus 2025 weist zudem auf positive Effekte photobiomodulatorischer Therapie an Akupunkturpunkten bei Kiefergelenksstörungen hin. Psychische Faktoren sind bedeutsam und lassen sich ebenfalls über gezielte Akupunkturpunkte begleiten.
Fazit: Akupunktur ist eine wertvolle, evidenzbasierte Ergänzung in der CMD-Behandlung und sollte in das therapeutische Procedere zahnärztlicher Praxen integriert werden, um Effizienz und Patientenwohl zu steigern.
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Frankfurt 21.–22.3.2026
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Anmeldung: www.akupunktur.de
Tel. 089-8145252, kontakt@akupunktur.de



