EVIDENT unterstützt "Dentists for Africa"

Ein Zahnarzt für Afrika

Jedes Jahr fliegt der Stuttgarter Zahnarzt Dr. Gerd Hase für ein paar Wochen nach Kenia, um den Verein Dentists for Africa dabei zu unterstützen, die Zahngesundheit in dem afrikanischen Land nach vorne zu bringen. Nach einem Gespräch mit ihrem engagierten Kunden hat sich die EVIDENT GmbH entschlossen, 1000 Euro an den Verein zu spenden.

Ohne Honorar behandelt Gerd Hase zusammen mit kenianischen Kollegen Patienten, untersucht Schulkinder und hilft bei der Weiterbildung einheimischer Behandler. Seine Patienten warten stundenlang mit Geduld und großer Dankbarkeit, weil sie wissen, dass sie gut behandelt werden. „Die Arbeit in Afrika erfüllt, erdet und macht demütig“, sagt Gerd Hase.

Weil es extrem an Behandlern und Equipment fehlt, kann der Verein Unterstützung gebrauchen. Zahnmediziner, ZMF oder Techniker können per Hilfseinsatz Gutes tun und ihren Horizont erweitern. Und natürlich sind Spenden willkommen, auch in Form von Edelmetall. Infos: www.dentists-for-africa.de.

Interview mit Dr. Gerd Hase

Wie kamen Sie auf das Projekt?
Dr. Gerd Hase:
Ich wollte 2009 mein kenianisches Patenkind kennenlernen. Die Zustände in einem Krankenhaus dort fand ich besorgniserregend und ich wollte daran etwas ändern. Im Internet fand ich Dentists for Africa – und seit 2010 bin ich einmal im Jahr für ein paar Wochen dort.

Um was zu tun?
Zusammen mit kenianischen Kollegen und Studenten behandle ich Patienten. In Schulen untersuchen wir die Kinder, denen wir auch Prophylaxe demonstrieren. Und ich helfe dabei, einheimische Behandler in Seminaren in neuen Techniken weiterzubilden.

Wo haben Sie Ihre Praxis?
Vor allem in sogenannten Dental Units. Das sind Behandlungseinheiten, die an einige Krankenhäuser oder an Einrichtungen der Franziskaner-Schwestern angegliedert sind. Aber auch unter freiem Himmel.

Wer sind Ihre Patienten?
Erwachsene aus der jeweiligen Region, natürlich auch Kinder, zum Beispiel die untersuchten Schüler nach ihrem Unterricht. Für die bedeutet das eine etwa achtstündige Abwesenheit von Zuhause. Und weil sie weder Pausenbrot noch Schulessen erhalten, sorgt der Verein für ein kleines Mittagessen.

Was erleben Sie mit den Menschen in Kenia?
Sie sind unglaublich dankbar, da geht einem das Herz auf. Der Empfang ist jedes Mal so herzlich, dass ich fast schon das Gefühl habe, nach Hause zu kommen. Die Patienten warten stundenlang mit viel Geduld und Dankbarkeit, weil sie wissen, dass sie gut behandelt werden. Das Motto in Kenia lautet pole pole, immer mit der Ruhe.

Sie bekommen kein Honorar. Was gibt Ihnen dieses Engagement?
Die Arbeit in Afrika erfüllt, erdet, gibt Sinn und macht auch demütig. Denn wer in Europa geboren ist, kann sich glücklich schätzen, nicht nur was das Medizinische angeht.

Wie ist die zahnärztliche Versorgung in Kenia?
Es gibt viel zu wenige Zahnärzte, um die Bevölkerung wenigstens einigermaßen zu versorgen und die angehenden Mediziner auszubilden. Auch was das Equipment angeht, fehlt es an allen Ecken und Enden. Wie in allen anderen afrikanischen Ländern ist es sehr problematisch.

Wie hilft der Verein noch?
Neben seinem zahnmedizinischen Engagement betreibt Dentists for Africa auch soziale Projekte wie Patenschaften und eine Witwenkooperative, alles in nachhaltiger Kooperation und auf Augenhöhe mit kenianischen Projektpartnern.

Wie können Zahnmediziner, ZMF oder Zahntechniker helfen?
Sie können durch eine Teilnahme an einem Hilfseinsatz etwas Gutes tun und ihren Horizont erweitern. Natürlich sind Spenden immer willkommen, auch in Form von Edelmetall.

Mehr Infos über Dentists for Africa e.V. und über Möglichkeiten der Unterstützung gibt es unter www.dentists-for-africa.de.

EVIDENT GmbH

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Webseite: www.evident.de