„Learning from Clinical Data“

Behandlungsdaten sollen für die Forschung besser nutzbar sein

von nb
Politik
Eine interdisziplinäre Gruppe von Heidelberger WissenschaftlerInnen fordert ein Umdenken beim Umgang mit Behandlungsdaten. Die Corona-Pandemie habe das Problem eindeutig offenbart.

„Die gegenwärtige sekundäre Forschungsnutzung von Behandlungsdaten in Deutschland lässt wichtige Potenziale für die Wissenschaft und Krankenversorgung brachliegen und ist deshalb unbefriedigend.“ Zu dieser kritischen Einschätzung kommt ein interdisziplinäres Team Heidelberger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Basis eigener Studien in dem Verbundprojekt „Learning from Clinical Data (LinCDat)“.

In einer

https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/forum-mk/article/view/91697/86828 - external-link-new-window

geben die Forscher aus Medizin, Rechtswissenschaften, Ethik und Sozialwissenschaften Antworten auf die Frage, was notwendig sei, damit die Daten von Patienten systematisch für die Analyse der klinischen Versorgungsqualität und die medizinische Forschung verwendet werden könnten. Beteiligt sind das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg.

Demnach sei es ethisch und politisch geboten, die Forschungsnutzung von Behandlungsdaten und den Ausbau der dafür notwendigen Strukturen in Deutschland zu intensivieren. So ließen sich Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung verbessern und neue medizinische Erkenntnisse und Therapien entwickeln.

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