Damit die Schultüte keine "Zuckertüte" wird
Schokolade, Gummibärchen, Lakritze und Lutschbonbons - damit wird die Schultüte schnell zur "Zuckertüte", warnt die Initiative proDente. Eltern sollten daher gezielt die Lieblingssüßigkeiten ihres Kindes aussuchen oder - noch besser - auf zahnfreundliche Alternative zurückgreifen.
"Es gibt viele kleine Geschenke, über die sich Erstklässler freuen", erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. "Sie können Lust auf Schule vermitteln und sind eine zahnfreundliche Ergänzung der Schultüte."
Wie wäre es zum Beispiel mit lustigen Reflektoren, die den Schulweg auf den Rad sicherer machen? Daneben freuen sich die Schulkinder über bunte Aufkleber für Hefte und Bücher, einen schicken Stift oder ein Bilderbuch. "Ein erster Schlüsselbund oder auch ein Portemonnaie unterstützen die zunehmende Selbstständigkeit der Kinder", ergänzt Kropp.
Auch künftig sollten Eltern auf eine gesunde Ernährung ihrer Kinder in der Schule achten. Der Tipp von proDente: "Vermeiden Sie Zucker auch beim Pausenbrot und den Getränken. Legen Sie stattdessen zum Beispiel Paprika, Gurke oder einen Apfel in den Schulranzen Ihres Kindes." Auch bei den Getränken gilt: "Mineralwasser löscht den Durst. Säfte, Limonaden, Eistees benötigen die Kinder auf dem Schulhof nicht!"
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35 Kilogramm Zucker essen die Deutschen pro Jahr und Kopf – mehr als doppelt so viel wie von der WHO empfohlen. Der Wert bildet jedoch nur den Konsum von Haushaltszucker ab. Hinzu kommt ein steigender Verbrauch von Mono- und Disacchariden, die Lebensmitteln zugesetzt werden – und zunehmend zum Problem werden.






