DENTSPLY Implants: Junge Forscher mit Peers-Preis ausgezeichnet

von mr
Implantologie
Seit fünf Jahren verleiht Peers, ein internationales Expertennetzwerk mit Mitgliedern aus Klinik, Praxis und Zahntechnik, Förderpreise für aktuelle Arbeiten in der Implantologie. Die besten fünf wurden am 12. Oktober während des 1. Dentsply Implants Kongresses Deutschland (DIKON) in Wiesloch ausgezeichnet.

In diesem Jahr wurden 45 Arbeiten mit klinischer Relevanz eingereicht – so viele wie noch nie. Die besten Arbeiten wurden mit Preisen von 3000 bis 6000 Euro gewürdigt. Gleichzeitig erhielten die Autoren die Möglichkeit, an dem wissenschaftlichen Programm des Kongresses teilzunehmen.

Fünf Teilnehmer erhielten Peers-Förderpreis

  • Der Preis in der Kategorie „Dissertation“ ging in diesem Jahr an die 27-jährige Dr. Karoline Ostermann, die ihr Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover absolvierte. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Arbeit über die „Analyse der Adhäsion oralpathogener Bakterien auf mikro- und nanostrukturierten Implantatabutment-Oberflächen“.

  • Der Sieger in der Kategorie „Fallpräsentation“ ist Lars Ahlskog. Der in Tuttlingen als niedergelassener Zahnarzt tätige Ahlskog präsentierte einen Fall zur prothetischen Stützung des Weichgewebes bei Implantatfreilegung mittels individuellen Healing Abutments für implantatprothetische Versorgungen mit Atlantis CAD/CAM-Abutments. Besonders hervorzuheben ist, dass in dieser Kategorie, neben sieben Arbeiten aus der Klinik, elf Arbeiten aus niedergelassenen Praxen eingereicht wurden.

  • Der in Heidelberg ausgebildete Dr. Michael Korsch gewann die Peers-Auszeichnung im Bereich „Wissenschaftliches Poster“. Dr. Korsch arbeitet als niedergelassener Zahnarzt in Karlsruhe und erstellte ein Poster über „Zementassoziierte Periimplantitis – Eine retrospektive klinische Beobachtungs-Studie an festsitzenden Implantatversorgungen unter Verwendung eines Methacrylat-Zements“.

  • Über die Peers -Auszeichnung in der Kategorie „Wissenschaftliche Publikation“ konnte sich Privatdozent Robert Nölken freuen. Er reichte eine Arbeit zum Thema „Soft and hard tissue alterations around implants placed in an alveolar ridge with a sloped configuration“ ein. Nölken hat an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz habilitiert und arbeitet als niedergelassener Zahnarzt in Lindau am Bodensee. Für seine Habilitation pendelte er in zweiwöchigem Abstand an die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

  • Der Peers Implantat-Prothetik-Preis, ausgeschrieben und verliehen in Kooperation mit der Klaus-Kanter-Stiftung, ging an die Zahntechnikmeisterin Christine Amrell. Sie konnte die Jury mit ihrer Arbeit zur Anfertigung eines individuellen Keramikabutments mit Vollkeramikkrone überzeugen.

Anforderungen an Bewerber für den Peers-Förderpreis

Die eingereichten Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein, und die wissenschaftlichen Publikationen müssen bereits in einem Journal mit Peer-Review-Verfahren veröffentlich worden sein. Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt durch vier unabhängige Juroren nach den Kriterien wissenschaftliches Niveau, Praxisrelevanz des Themas, Originalität und Innovation, Bedeutung für die Implantologie sowie Form und Darstellung.

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