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Preis ist mit 50.000 Euro dotiert

Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen ausgeschrieben

ao
Allgemeinmedizin
Bis zum 12. Juli können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um den Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen bewerben. Ziel ist, die Erforschung dieser Erkrankungen voranzutreiben und damit die Versorgung der Betroffenen zu verbessern.

Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen vergibt den Forschungspreis jährlich in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. 2008 wurde er erstmals verliehen.

Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Er soll die Durchführung und Anschubfinanzierung eines am Patientennutzen orientierten Forschungsprojektes ermöglichen. Gewürdigt werden innovative, wissenschaftlich herausragende Projekte sowohl aus der Grundlagenforschung als auch der translationalen Forschung zu Seltenen Erkrankungen. 

Um den Preis können sich ausschließlich Forschende bewerben, die an einem universitären oder außeruniversitären Institut oder einer Klinik mit einer gemeinnützigen Ausrichtung tätig sind.

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer der rund 8.000 Seltenen Erkrankungen. Obwohl die Erkrankungen sehr unterschiedlich sind, kämpfen die Betroffenen mit ähnlichen Problemen: Meist dauert es sehr lange, bis die Diagnose gestellt ist. Zudem ist die Versorgung mit Therapien, Medikamenten und Informationen oft unzureichend. Dies belastet die Betroffenen und ihre Familien häufig jahrelang.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) ist Mitglied in der Steuerungsgruppe des Nationalen Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) und unterstützt die Aufklärung.

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